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SINUS-Jugendstudie erschienen

28.04.2016

Das SINUS-Institut hat zum dritten Mal seine Jugendstudie unter dem Titel "Wie ticken Jugendliche? Lebenswelten von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren in Deutschland" veröffentlicht. Die Studie geht auf unterschiedliche Themen aus dem Alltag der Jugendlichen ein und enthält zahlreiche Interviews mit sowie handschriftliche Auszüge und Fotos von Jugendlichen. Durch die authentische Abbildung ihrer Lebenssituation wird die Vielfalt jugendlicher Lebenswelten veranschaulicht. Fragen zu Umweltschutz und Klimawandel werden ebenso behandelt wie Glaube und Religion, Liebe und Partnerschaft, Mobilität, Nachhaltigkeit, digitale Medien oder Flucht und Asyl.

Die Studie ist bei Springer VS erschienen und kann hier abgerufen werden.

 

Mehr Anfänger/-innen im Übergangsbereich

19.04.2016

Im Übergangsbereich ist zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder ein Zuwachs zu verzeichnen. Die Zahl der Anfänger/-innen in Maßnahmen im Übergangsbereich lag im Jahr 2015 mit 270.800 um 7,2 Prozent höher als im Vorjahr. In den Jahren 2005 bis 2014 war die Zahl kontinuierlich gesunken. Das Statistische Bundesamt führt den Zuwachs im Wesentlichen auf Programme zum Erlernen der deutschen Sprache für jugendliche Flüchtlinge und Zugewanderte zurück. Außerdem trugen demografische Veränderungen sowie die Annäherung von dualem Ausbildungsangebot und dualer Ausbildungsnachfrage dazu bei. Weitere Informationen finden Sie hier.



Positionspapier „Geflüchteten jungen Menschen Teilhabe, Bildung und Ausbildung ermöglichen“ veröffentlicht

15.04.2016

Das Positionspapier „Geflüchteten jungen Menschen Teilhabe, Bildung und Ausbildung ermöglichen“ hat der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit veröffentlicht. Der Kooperationsverbund setzt sich dafür ein, dass alle jungen Menschen die Hilfe und Beratung bekommen, die sie für ein gelingendes Aufwachsen und den Einstieg in den Beruf benötigen. Allen jungen Menschen Teilhabe zu sichern heißt, auch neu zugewanderten Jugendlichen, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus, Zugänge und Ausbildung zu öffnen und ihre Unterstützungsbedarfe zu berücksichtigen.

Abrufbar ist das Positionspapier hier.



Bildungsmonitor veröffentlicht

06.04.2016

Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit hat die zehnte Ausgabe des „Bildungsmonitors für Jugendhilfe, Jugendsozialarbeit und Bildungseinrichtungen“ veröffentlicht. Der Bildungsmonitor bietet einen Überblick über bildungspolitische Entwicklungen in Bund und Ländern, Studien, Expertisen und Programme sowie Positionen und Debatten aus der Fachwelt. Aus aktuellem Anlass wird in der Ausgabe insbesondere die internationale Perspektive verstärkt und die Bildungssituation junger Menschen in Europa in den Blick genommen. Der Bildungsmonitor erscheint in neuer Gestalt und wird von nun an wieder halbjährlich erscheinen.

Zur aktuellen Ausgabe gelangen Sie hier.



BAG ÖRT Box zum Funktionalen Analphabetismus

05.04.2016

Die Bundesarbeitsgemeinschaft örtlich regionaler Träger der Jugendsozialarbeit (BAG ÖRT) hat Materialien für die Arbeit mit funktionalen Analphabeten/-innen zusammengetragen und in Form einer Box veröffentlicht. Ziel der BAG ÖRT ist es, die im Internet weit verstreuten Materialien zum Thema an einer Stelle zugänglich zu machen und um so die gezielte Suche zu erleichtern. Die Materialien sind nach verschiedenen Schwerpunkten wie beispielsweise Lehr- und Lernmaterialien, Lernangebote, Materialien für den Alltag von funktionalen Analphabeten/-innen und Studien gegliedert.

Zu der BAG ÖRT Box gelangen Sie hier.


Zwischenbericht des BMBF-Programms zur „Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten“

29.03.2016

Der dritte Zwischenbericht des seit 2008 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Programms „Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten“ (BOP) wurde veröffentlicht. Aus qualitativen Interviews mit 194 Schüler/-innen sowie einer quantitativ ausgerichteten Befragung mit 2170 Schüler/-innen aus Abgangsklassen konnten Erkenntnisse über die Wirkungen des BOP gezogen werden: Die Berufswahlkompetenz ist bei den Teilnehmenden des BOP signifikant höher als bei der Kontrollgruppe. Auch zeigt sich ein „Multiplikatoreneffekt“ für andere Angebote der Berufsorientierung. Jugendliche, die am BOP teilgenommen haben, bewerten Maßnahmen im Anschluss fast durchweg positiver und können daraus für sich einen stärkeren Nutzen ziehen.

Weitere Informationen sowie den Zwischenbericht im PDF-Format finden Sie hier.



Gründung des Kooperationsverbundes Offene Kinder- und Jugendarbeit

22.03.2016

Der Kooperationsverbund Offene Kinder- und Jugendarbeit hat sich am 4. März 2016 an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) gegründet. Ziel des Kooperationsverbundes ist die bessere Sichtbarkeit, Darstellung und Vertretung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, insbesondere auf Bundesebene. Zudem wollen die Gründungsmitglieder, bestehend aus Hochschulen und Trägern, eine bundesweite Plattform für die Auseinandersetzung, Diskussion und Weiterentwicklung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Deutschland schaffen.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der Frankfurt UAS.



Ratgeber des BMBF für Schüler/-innen „Schule – und dann?“

18.03.2016

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Broschüre „Schule – und dann?“ veröffentlicht und vermittelt darin Schüler/-innen der Abschlussklassen der allgemeinbildenden Schulen Wissenswertes zum Übergang von der Schule in die Berufsausbildung. Der Ratgeber stellt Ausbildungswege und Möglichkeiten der beruflichen Weiterbildung vor, gibt viele Hinweise zu den Rahmenbedingungen und den Unterstützungsmöglichkeiten während einer Ausbildung und widmet sich den notwendigen Schritten der Berufsfindung.

Die Broschüre ist hier abrufbar. Unter der Bestellnummer 30657 kann die Broschüre in gedruckter Form direkt beim BMBF bezogen werden.



Kommentar zur Einfügung eines neuen „§ 16h Förderung schwer zu erreichender junger Menschen“ im SGB II

09.03.2016

Der Paritätische Gesamtverband hat einen Kommentar zu dem von vielen Seiten kritisierten Gesetzesentwurf im SGB II veröffentlicht. Neu eingefügt in den Gesetzesentwurf wurde der § 16h „Förderung schwer zu erreichender junger Menschen“, den der Paritätische Gesamtverband ausdrücklich begrüßt. Die Änderung eröffnet eine rechtskreisübergreifende Kooperation. Mit dem § 16h wird das bestehende Leistungsangebot des SGB II und SGB III um einen Fördertatbestand erweitert. Die schwer erreichbaren, vom System entkoppelten Jugendlichen erfahren damit besondere Aufmerksamkeit. Der Paritätische schlägt zur Sicherstellung der finanziellen Ausstattung einen gesonderten Titel für den § 16h SGB II im Einzelplan 11 vor.

Weitere Informationen finden Sie hier.



Zehn Erfolgsmerkmale guter Jugendberufsagenturen veröffentlicht

04.03.2016

Der Deutsche Verein, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Bundesagentur für Arbeit haben zehn Erfolgsmerkmale guter Jugendberufsagenturen veröffentlicht. Ein einheitliches Modell für den Auf- und Ausbau von Jugendberufsagenturen gibt es nicht. Der Begriff der Jugendberufsagentur wird als Sammelbegriff für regional unterschiedliche Konzepte der Zusammenarbeit gesehen. Es gibt übertragbare Erfolgsmerkmale, die die Chancen junger Menschen für einen guten Start in das Berufsleben erhöhen, wenn Agenturen für Arbeit, Jobcenter und Jugendhilfe miteinander kooperieren und ihre Leistungen bündeln. Ziel der gemeinsam getragenen Leitlinien ist, einen möglichst flächendeckenden Auf- und Ausbau von Jugendberufsagenturen zu befördern.

Abrufbar ist die Veröffentlichung hier.



Stellungnahme des Bundesjugendkuratoriums zu jungen Flüchtlingen veröffentlicht

02.03.2016

Das Bundesjugendkuratorium (BJK) hat die Stellungnahme „Kinder und Jugendliche auf der Flucht: Junge Menschen mit Ziel” veröffentlicht. Das BJK, ein von der Bundesregierung eingesetztes Sachverständigengremium, plädiert für einen Perspektivwechsel in der Debatte um junge Flüchtlinge. Wie alle jungen Menschen suchen auch Geflüchtete vor allem eine Zukunftsperspektive und benötigen dafür verlässliche Strukturen im Ankunftsland. Das BJK warnt vor schnellen und unüberlegten Gesetzesverschärfungen. Die jungen Flüchtlinge bräuchten so schnell wie möglich die Integration in die Aufnahmegesellschaft, das bedeute in erster Linie Bildung und Ausbildung, Begleitung sowie bei Bedarf Hilfe und Therapie.

Abrufbar ist die Stellungnahme hier.



Publikation „Wirkung von Fördermaßnahmen im Übergangssystem“

26.02.2016

Eine neue Ausgabe der Reihe „Berichte zur beruflichen Bildung“ mit dem Titel „Wirkung von Fördermaßnahmen im Übergangssystem. Forschungsstand, Kritik, Desiderata“ ist erschienen. Der Forschungsstand zum Übergangssystem wird anhand von Beispielen analysiert und die Ergebnisse werden zu einer Zwischenbilanz verdichtet. Die Beiträge zeigen, dass eine begleitende evidenzbasierte Forschung zu den vielschichtigen Maßnahmen des Übergangssystems notwendig ist. Indikatoren für gute und erfolgreiche Bildungsmaßnahmen werden gefordert. Die referierten Beiträge des Sammelbandes basieren auf Vorträgen einer Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN) in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) und dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Hinweise zur Bestellung finden Sie hier.



OECD-Publikation „Bildung auf einen Blick 2015“

23.02.2016

Die jährlich erscheinende OECD-Publikation „Bildung auf einen Blick“ zeigt für die OECD-Mitgliedsstaaten und eine Reihe von Partnerländern anhand von 150 Indikatoren auf, wer an Bildung teilnimmt, was für Bildung ausgegeben wird, wie die Bildungssysteme funktionieren und welche Ergebnisse erzielt werden. Die Zahlen deuten darauf hin, dass Bildung überwiegend mit öffentlichen Mitteln finanziert wird und dass viele OECD-Länder ihre Ausgaben gesenkt haben. Die Studie zeigt die enge Verknüpfung zwischen Bildung und beruflichem Erfolg – bessere Bildungsabschlüsse führen zu mehr Einkommen und weniger Arbeitslosigkeit. Weder in Beschäftigung noch in Bildung oder Ausbildung war jede und jeder fünfte 20- bis 24-Jährige in den untersuchten Ländern.

Weitere Informationen und die Ergebnisse finden Sie hier.



Hamburger Schulstatistikdaten veröffentlicht

18.02.2016

Die Hamburger Schulstatistikdaten für das laufende Schuljahr 2015/16, erhoben von dem Referat für Datenmanagement der Behörde für Schule und Berufsbildung, wurden veröffentlicht. Demnach ist die Schülerzahl in den allgemeinbildenden Hamburger Schulen vor allem aufgrund der Flüchtlinge bis zum Stichtag der Schuljahresstatistik Anfang September 2015 um 1.832 auf 188.628 gestiegen. Von 16.624 Schulabgängern/-innen im letzten Jahr verließen 897 (5,4%) die allgemeinbildende Schule ohne Schulabschluss – vor fünf Jahren waren dies noch 7,0%. Die Zahl der Ausbildungsanfänger/-innen in der Pflege und im Erziehungs- und Kinderbetreuungsbereich ist auf hohem Niveau stabil. Insgesamt ist die Zahl der Absolventen/-innen für die Berufe im (Heil)Erziehungs- und Kinderbetreuungsbereich im Vorjahresvergleich um rund 22% gestiegen.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.



„Ländermonitor berufliche Bildung 2015“ der Bertelsmann Stiftung erschienen

17.02.2016

Die Bertelsmann Stiftung hat vor kurzem den „Ländermonitor berufliche Bildung 2015“ veröffentlicht. Die Studie geht der Frage nach, wie leistungsfähig und chancengerecht die berufliche Bildung in Deutschland ist und untersucht die Ausbildungssysteme der 16 Bundesländer im Vergleich. Es zeigt sich, dass die Ausbildung unter Druck geraten ist: In allen Bundesländern sinkt sowohl das Angebot als auch die Nachfrage nach dualer Ausbildung. Besonders schwer haben es Jugendliche mit maximal einem Hauptschulabschluss und Jugendliche ohne deutsche Staatsbürgerschaft. In Hamburg sind die Neuzugänge zur vollqualifizierenden Berufsbildung im letzten Jahr deutlich gestiegen und gleichzeitig die Neuzugänge zum Übergangssystem überproportional stark um 60% gesunken.

Informationen zum Ländermonitor finden Sie hier.



Start einer Qualifizierungsinitiative für junge Flüchtlinge von Bund und Handwerk

11.02.2016

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Bundesagentur für Arbeit (BA) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) haben eine gemeinsame Qualifizierungsinitiative für junge Flüchtlinge gestartet. Durch ein umfassendes Qualifizierungs- und Betreuungssystem sowie eine intensive fachliche Berufsorientierung und Berufsvorbereitung sollen Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge sowie Asylbewerber/-innen oder Geduldete mit Arbeitsmarktzugang an eine Ausbildung im Handwerk herangeführt werden. Das Programm ist zunächst auf 24 Monate angelegt. Ziel ist die Integration von 10.000 Flüchtlingen in eine Handwerks-Ausbildung.

Die Pressemitteilung und die gemeinsame Erklärung sowie ein Statement von Präsident Hans Peter Wollseifer finden Sie hier.



BIBB Report 1/2016 untersucht Berufswahl von Jugendlichen

09.02.2016

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat den BIBB Report 1/2016 mit dem Titel „Warum nicht ‚Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk‘ anstelle von ‚Kaufmann/-frau im Einzelhandel‘?“ veröffentlicht. Im Mittelpunkt des Reports steht die Berufsorientierung von Jugendlichen am Beispiel zweier verwandter und dennoch unterschiedlich nachgefragter Berufe. Es wird gezeigt, dass Jugendliche den kaufmännischen Beruf präferieren, da sie von ihm deutlich bessere Einkommens- und Entwicklungsperspektiven erwarten. Zudem rechnen sie mit positiveren Reaktionen aus ihrem sozialen Umfeld. Der Report vergleicht das Nachfrageverhalten der Jugendlichen in beiden Berufen und deckt einen Bewerbermangel im Beruf „Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk“ auf.

Die Publikation ist hier abrufbar.



Ergebniszusammenfassung der Tagung „Junge Flüchtlinge an Schulen“

05.02.2016

Die Ergebniszusammenfassung der Tagung „Junge Flüchtlinge an Schulen und die Herausforderungen an die Jugendsozialarbeit“ des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit, durchgeführt vom Paritätischen Gesamtverband, wurde veröffentlicht. Die Tagung fand am 27. November 2015 in Berlin statt und hatte das Ziel, Entscheider/-innen im Handlungsfeld Jugendsozialarbeit an Schulen weitere notwendige Entscheidungsmöglichkeiten und dafür die Bedingungen für kurzfristig tragfähige Strukturen von Politik und Verwaltung aufzuzeigen. Die Dokumentation enthält auch Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen.

Abrufbar ist die Dokumentation hier.



BIBB veröffentlicht Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge

01.02.2016

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die Ergebnisse der Erhebung über die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge vom 30. September 2015 vorgelegt. Gegenüber dem Vorjahr sind die abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Jahr 2015 mit 522.200 stabil geblieben. Während die Zahl der betrieblichen Ausbildungsverträge im Vorjahresvergleich um 1.100 gestiegen ist, sank die Zahl der außerbetrieblichen Verträge um 1.200 auf 19.000. Rechnerisch standen 100 ausbildungsplatzsuchenden Jugendlichen 103,7 Ausbildungsangebote und damit mehr als in den Vorjahren gegenüber.

Weitere Informationen, die Ergebnisse sowie Pressemitteilungen finden Sie hier.



Hamburger „Auszeit“-Modell hat sich bewährt

26.01.2016

Die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) Hamburg informiert im Newsletter des Amtes für Weiterbildung über das Hamburger „Auszeit“-Modell, welches schulmüden und schulverweigernden Jugendlichen ab 15 Jahren die Möglichkeit eines befristeten Ausstiegs aus dem Schulalltag bietet. Fünf Jahre nach Projektstart zeigen die Statistiken eine hohe Akzeptanz: im Schuljahr 2014/15 haben 99 Schülern/-innen teilgenommen und damit hat sich gegenüber dem Schuljahr 2011/12 die Anzahl fast verdoppelt. Die Abbrecherquote hat sich halbiert. Vor fünf Jahren haben 20 Prozent der Schüler/-innen die Auszeit vorzeitig abgebrochen, im Schuljahr 2014/15 nur noch 10,1 Prozent.

Weitere Informationen finden Sie hier.



Dokumentation der 5. Jahrestagung des Berufsorientierungsprogramms veröffentlicht

21.01.2016

Die Dokumentation der 5. Jahrestagung des Berufsorientierungsprogramms (BOP) wurde veröffentlicht. Unter dem Motto „Praxis erfahren!“ tauschten sich bei der Tagung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung am 30. November und 1. Dezember 2015 in Berlin über 400 Vertreterinnen und Vertreter von Bildungsstätten aus. Ziel der Tagung war es, die Werkstatttage für Jugendliche noch interessanter und lebensnaher zu gestalten – und gleichzeitig den Fachkräftebedarf der Branchen im Blick zu haben. Die Dokumentation enthält neben den Vorträgen auch eine Zusammenfassung der Podiumsdiskussion sowie der Themenforen.

Zu der Dokumentation gelangen Sie hier.



Förderung von Modellprojekten zum Thema „Flucht und Asyl“

18.01.2016

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) fördert Modellprojekte zum Thema „Flucht und Asyl“ mit bis zu 50.000 Euro. Gefördert werden mindestens 20 Maßnahmen der politischen Bildung, die sich für Vielfalt, Toleranz und Demokratie einsetzen. Der Zeitraum der Projektdurchführung muss mindestens sechs Monate im Zeitraum vom 1. März 2016 bis 31. Dezember 2016 umfassen. Antragsberechtigt sind gemeinnützige Organisationen; Bewerbungen sind bis zum 31. Januar 2016 per Post bei der bpb einzureichen.

Weitere Informationen, die Ausschreibung und das Antragsformular finden Sie hier.



Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden“ mit neuer Internetseite

15.01.2016

Das Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“ präsentiert sich mit einer neuen Internetseite. Neben aufbereitetem Fachwissen und guten Beispielen in der Zusammenarbeit mit jungen Geflüchteten bietet die Seite Hinweise zu aktuellen Veranstaltungen. Das Programm ist im Mai 2015 gestartet und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) gemeinsam mit der Beauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration realisiert. Mitarbeiter/-innen aus den Kommunen können in sechs regionalen Servicebüros konkrete Angebote erhalten, die sie vor allem bei der Etablierung lokaler Bündnisse aus Behörden, Vereinen sowie Bildungs- und Flüchtlingseinrichtungen vor Ort unterstützen.

Hier gelangen Sie zur Internetseite.



Praxis-Leitfaden für Unternehmen „Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt!“

11.01.2016

Die Charta der Vielfalt hat einen Praxis-Leitfaden für Unternehmen mit dem Titel „Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt!“ veröffentlicht. Die Broschüre informiert Unternehmen praxisnah zu rechtlichen und organisatorischen Fragen. Arbeitgeber, die Flüchtlinge erfolgreich integriert haben, kommen zu Wort. Darüber hinaus ist eine Übersicht hilfreicher Kontakt- und Info-Adressen für Unternehmen und Institutionen enthalten.

Weitere Informationen sowie Hinweise zur Bestellung bzw. den Leitfaden als Download finden Sie hier.


DJI Impulse Nr. 110 „Geschlossene Gesellschaft“

08.01.2016

Das Deutsche Jugendinstitut e. V. (DJI) hat eine neue Ausgabe der DJI Impulse veröffentlicht. Die Ausgabe 2/2015 (Nr. 110) widmet sich dem Thema „Geschlossene Gesellschaft“ und geht der Frage nach, welche Gruppen von Jugendlichen besonders benachteiligt werden. Es wird gezeigt, dass es sich hierbei um diejenigen mit niedrigem Schulabschluss, junge Menschen mit Migrationshintergrund, Jugendliche mit Behinderung und Frauen handelt. Die Artikel des Heftes geben Anregungen, wie diese jungen Menschen unterstützt werden können, um den Einstieg in das Berufsleben zu schaffen.

Zur Ausgabe der DJI Impulse gelangen Sie hier.



Aktualisierte Programmrichtlinien für Erasmus+ 2016 veröffentlicht

07.01.2016

Die EU-Kommission hat die neuen Programmrichtlinien für Erasmus+ 2016 veröffentlicht. In Anbetracht der derzeitigen Herausforderungen in Europa haben in Erasmus+ JUGEND IN AKTION Projekte eine hohe Priorität, die sich Themen wie der Stärkung der europäischen Bürgerschaft oder der Förderung von Toleranz und kultureller Vielfalt widmen. Projekte, die Beiträge zur aktuellen Flüchtlingsfrage leisten wollen, fallen in allen Leitaktionen darunter.

Weitere Informationen finden Sie hier.



Expertise „Funktionaler Analphabetismus bei Jugendlichen in Einrichtungen der Jugendberufshilfe“

06.01.2016

Die Bundesarbeitsgemeinschaft örtlich regionaler Träger der Jugendsozialarbeit (BAG ÖRT) hat die Expertise „Funktionaler Analphabetismus bei Jugendlichen in Einrichtungen der Jugendberufshilfe“ veröffentlicht. Ziel der Expertise ist es zu klären, in welchem Ausmaß funktionaler Analphabetismus auftritt und welche Spezifika in Bezug auf die Jugendlichen identifiziert werden können. Insgesamt 34 Prozent der Teilnehmenden in den untersuchten Maßnahmen sind dem funktionalen Analphabetismus zugeordnet worden, mehr als doppelt so viele wie im Bevölkerungsdurchschnitt. Darauf aufbauend werden Handlungsempfehlungen zur Weiterbearbeitung des Phänomens in der Jugendberufshilfe gegeben.

Abrufbar ist die Publikation hier.



Berufliche Bildungswege 2016 veröffentlicht

22.12.2015

Das Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB) hat das Handbuch „Berufliche Bildungswege 2016“ veröffentlicht. Das Handbuch wird Multiplikatoren und Beratungskräften für die Beratung von Schülern/-innen in den allgemeinbildenden Schulen zur Verfügung gestellt. Es gibt einen Einblick in die Angebote der berufsbildenden Schulen in Hamburg. Die Texte enthalten darüber hinaus Informationen über bestehende Beratungsangebote sowie ein Verzeichnis der Kontaktadresse von berufsbildenden Schulen. Im Vordergrund stehen Angebote der Berufsschulen (duale Berufsausbildung), Berufsfachschulen, Berufsoberschulen, Fachschulen, Fachoberschulen, Beruflichen Gymnasien, Höheren Handelsschulen, Höheren Technikschulen und Berufsvorbereitungsschulen.

Abrufbar ist das Handbuch hier. Änderungen einzelner Ausbildungs- und Prüfungsordnungen oder einzelner schulischer Angebote werden auf der Internetseite des HIBB veröffentlicht.



Übergangszahlen der Schulabgänger/-innen in Hamburg veröffentlicht

21.12.2015

Die Übergangszahlen der Schulabgänger/-innen in duale oder schulische Ausbildung in Hamburg wurden veröffentlicht. Mit dem Stichtag 15. September 2015 begannen 1.693 der 4.609 Schulabgänger/innen von Stadtteilschulen und ReBBZ direkt eine Berufsausbildung, was 36,7 Prozent entspricht. Die im Vorjahr erzielte Übergangsquote in Ausbildung von 37,4 Prozent konnte damit annähernd erreicht werden. Weitere 2.029 Jugendliche ohne Ausbildungsplatz (44 Prozent) werden in den berufsbildenden Schulen auf eine Ausbildung vorbereitet.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung auf dem neu gestalteten Internetauftritt des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung (HIBB).