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Ausbildungsreport 2015 der DGB-Jugend veröffentlicht

03.09.2015

Die DGB-Jugend hat ihren Ausbildungsreport 2015 vorgestellt. Der Bericht zeigt, dass die meisten Auszubildenden (71,5 Prozent) mit ihrer Ausbildung zufrieden sind. Große Mängel werden im Hotel- und Gaststättengewerbe, im Einzelhandel, Lebensmittelhandwerk und bei Zahnmedizinischen Fachangestellten deutlich. Fast 40 Prozent der Auszubildenden leisten regelmäßig Überstunden. Im Schwerpunkt widmet sich der Ausbildungsreport Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Knapp ein Viertel von ihnen wurde aufgrund der Herkunft in der Ausbildung schon einmal benachteiligt. In den Ausbildungsberufen mit den besten Bewertungen sind sie deutlich unterrepräsentiert.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung. Abrufbar ist der Ausbildungsreport hier.



Online-Ausgabe von DENK-doch-MAL zum Thema Produktionsschulen

02.09.2015

Eine neue Ausgabe des Online-Magazins DENK-doch-MAL wurde veröffentlicht und widmet sich im Schwerpunkt dem Thema „Produktionsschule. Das Prinzip Produktion in der Schule“. Das Konzept der Ausgabe wurde von Martin Mertens, Vorsitzender des Bundesverbands Produktionsschulen entwickelt. Aktuelle Fragestellungen zur Produktionsschule werden aufgegriffen und mögliche Antworten gegeben. Neben der Diskussion um ein Qualitätssiegel wird beispielsweise der Alltag in Produktionsschulen thematisiert.

Das Magazin ist hier kostenlos abrufbar.



BIBB-Publikation „Berufswünsche benachteiligter Jugendlicher“ veröffentlicht

27.08.2015

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die Publikation „Berufswünsche benachteiligter Jugendlicher. Die Konkretisierung der Berufsorientierung gegen Ende der Vollzeitschulpflicht“ in der Reihe „Berichte zur beruflichen Bildung“ veröffentlicht. In der empirischen Studie sind mit Daten des nationalen Bildungspanels die Berufswünsche von Jugendlichen, die die Schule voraussichtlich mit Hauptschulabschluss oder ohne Schulabschluss verlassen werden, analysiert worden. Die Publikation liefert Erkenntnisse über Verlaufsmuster von Berufsfindungsprozessen, zeigt neue Befunde über die Berufswünsche benachteiligter Jugendlicher auf und weist auf weiteren Forschungsbedarf hin.

Weitere Informationen finden Sie hier. Die Publikation ist kostenpflichtig bestellbar.



Tagungsbericht „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Kinder- und Jugendhilfe”

21.08.2015

Die Fachtagung „Angekommen in Deutschland. Und nun? Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Kinder- und Jugendhilfe“, veranstaltet von der Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag, fand am 23. und 24. April 2015 in Berlin statt. Über eine Vielzahl fachpolitischer Fragen diskutierten 220 Fachkräfte aus allen Bundeländern. Im Mittelpunkt der Tagung stand die Vorstellung von Praxisbeispielen sowie Ideen zur Entwicklung kommunaler Strategien zur Integration junger Einwanderer zu sammeln und einen bundesweiten Erfahrungstransfer zu initiieren.

Der Tagungsbericht ist hier abrufbar.



Ausschreibung von Fördermitteln für Projekte zur Integration von Zuwandern/-innen

14.08.2015

Das Bundesministerium für Migration und Flüchtlinge (BAMF) plant für die Förderperiode 2016 wieder aus Haushaltsmitteln des Bundesministeriums des Innern (BMI) und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Projekte zu fördern, die Eingewanderte integrieren. Zielgruppe sind Eingewanderte mit dauerhafter Bleibeperspektive ab 12 Jahren ohne weitere Altersbeschränkung (altersunabhängige Projekte) bzw. jugendliche Eingewanderte im Alter von 12 bis 27 Jahren (Jugendprojekte). Die Projekte können bis zu einer Dauer von drei Jahren und mit einer Fördersumme von maximal 50.000 Euro jährlich gefördert werden. Antragsteller/-innen werden aufgefordert, ihren Antrag bis einschließlich 30. Oktober 2015 an das BAMF zu richten.

Weitere Informationen finden Sie hier.



XENOS-Abschlussbericht veröffentlicht

11.08.2015

Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) hat den Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung der zweiten Förderphase des Bundesprogrammes „XENOS – Integration und Vielfalt“ veröffentlicht. Ziel des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales initiierten Programms war es, durch den Abbau arbeitsmarktbezogener Diskriminierung benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit und ohne Migrationshintergrund den Zugang zu Ausbildung und Beschäftigung zu erleichtern. Insgesamt wurden durch die bundesweit geförderten Projekte ca. 160.000 Personen und ca. 3.500 Organisationen mit Maßnahmen erreicht. Neben der direkten Unterstützung der jungen Menschen konnten betriebliche und administrative Routinen in der Personalpolitik dauerhaft verändert werden.

Der Abschlussbericht ist hier abrufbar.



Stellungnahme „Inklusion als Impuls: Hinweise und Anmerkungen aus der Sicht der Kinder- und Jugendhilfe“

05.08.2015

Die Stellungnahme „Inklusion als Impuls: Hinweise und Anmerkungen aus der Sicht der Kinder- und Jugendhilfe” hat die Ständige Fachkonferenz 1 des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF) veröffentlicht. Die Autoren unternehmen den Versuch, Inklusion aus der Perspektive und dem Selbstverständnis der Kinder- und Jugendhilfe zu beschreiben. Notwendige strukturelle Veränderungsbedarfe werden aufgezeigt. Ein eigenes Kapitel ist dem Bereich „Berufliche Ausbildung“ gewidmet.

Abrufbar ist die Stellungsnahme hier.



Broschüre „Die Produktionsschulen in Mecklenburg-Vorpommern“ veröffentlicht

04.08.2015

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Produktionsschulen in Mecklenburg-Vorpommern haben Dr. Cortina Gentner und Vert.-Prof. Dr. Jörg Meier eine Broschüre veröffentlicht, die über Grundlagen, Merkmale und Besonderheiten von Produktionsschulen informiert. Darüber hinaus gibt ein Beitrag des Ministeriums für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes Mecklenburg-Vorpommern anhand aktueller statistischer Befunde Einblicke in die Bedingungen und die Situation der Produktionsschulen. Die Broschüre bietet einen aktuellen Gesamtüberblick über die fünf Produktionsschulen an acht Produktionsschulstandorten.

Die Broschüre steht hier als Download bereit.



Leichterer Zugang für junge Flüchtlinge zu Praktika

03.08.2015

Das Bundeskabinett hat die Dritte Verordnung zur Änderung der Beschäftigungsverordnung (BeschV) verabschiedet, die nach Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt Anfang August 2015 in Kraft treten soll. Jungen Asylsuchenden und Geduldeten mit guten Bleibeperspektiven soll u. a. der Zugang zu berufsorientierenden und ausbildungsbegleitenden Praktika erleichtert werden. Daneben gilt die Regelung auch für Einstiegsqualifizierungen oder Maßnahmen der Berufsausbildungsvorbereitung. Mindestlohnfreie Praktika sind vom Zustimmungserfordernis der Bundesagentur für Arbeit ausgenommen.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.




Gesetz zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung junger Flüchtlinge

31.07.2015

Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur „Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher“ wurde vor kurzem vom Bundeskabinett beschlossen. Das Gesetz wird nun in das parlamentarische Verfahren in Bundesrat und Bundestag eingebracht werden und am 1. Januar 2016 in Kraft treten. Vorrangiges Ziel ist es, die Situation junger, unbegleiteter Flüchtlinge zu verbessern, ihre Rechte zu stärken und sie (unter Beachtung des Kindeswohls) bedarfsgerecht unterzubringen, zu versorgen und zu betreuen. Das Gesetz regelt neben einer bundesweiten, am besonderen Schutzbedürfnissen von unbegleiteten Minderjährigen ausgerichteten, Aufnahmeverteilung der Länder auch den Zugang zu Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Der Gesetzesentwurf ist hier abrufbar.



150-jähriges Bestehen des staatlichen Hamburger Berufsschulwesens

23.07.2015

Die Stadt Hamburg feiert in diesem Jahr das 150-jährige Bestehen des staatlichen Hamburger Berufsschulwesens. Die berufliche Bildung war und ist von zentraler Bedeutung für die Integration junger Menschen in Beruf und Gesellschaft und für den Wirtschaftsstandort Hamburg. Heute lernen an 44 staatlichen berufsbildenden Schulen des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung (HIBB) rund 52.000 Schüler/-innen. Anlässlich des Jubiläums finden vom 8. bis 27. September Veranstaltungen statt, die das HIBB gemeinsam mit den Partnern der beruflichen Bildung entwickelt hat.

Weitere Informationen sowie Hinweise zu den geplanten Veranstaltungen finden Sie hier.



Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage zur Umsetzung der Assistierten Ausbildung

22.07.2015

Die Bundesregierung hat auf eine Kleine Anfrage der Linken zu der vor kurzem eingeführten Assistierten Ausbildung geantwortet. Die Abgeordneten der Linksfraktion hinterfragten das Instrument in jetziger Form kritisch. Die meisten Informationen, die die Antwort der Bundesregierung enthält, sind bereits bekannt. Gegen den Vorwurf, dass die Zielgruppe der Assistierten Ausbildung eng eingegrenzt sei, wehrt sich die Bundesregierung. Es konnten aufgrund der sehr kurzfristigen Einführung für das Ausbildungsjahr 2015/16 5.241 Plätze bestellt werden.

Hier finden Sie die Kleine Anfrage „Umsetzung der assistierten Ausbildung im Rahmen der Allianz für Aus- und Weiterbildung für die Jahre 2015 bis 2018“ sowie die Antwort der Bundesregierung.



Gutachten „Reformen zur Berufsorientierung auf Bundes- und Landesebene im Zeitraum 2004-2015“

17.07.2015

Unter dem Titel „Reformen zur Berufsorientierung auf Bundes- und Landesebene im Zeitraum 2004-2015“ hat die Bertelsmann Stiftung ein Gutachten veröffentlicht, in dem die Autoren die zahllosen in den Ländern existierenden Programme, Projekte und Initiativen zur schulischen Berufsorientierung erfasst und systematisiert haben. Das Ergebnis ist eine bislang einmalige Synopse über die berufsorientierenden Aktivitäten auf Bundes- und Länderebene. Die Autoren resümieren, dass in Deutschland zwar viele gute Konzepte angewendet werden, aber Schulen unterschiedlich mit dem Thema umgehen und es zudem an einer sinnvollen Koordination der zahlreichen beteiligten Aktuere mangelt.

Weitere Informationen sowie die Publikation zum Download finden Sie hier.



HIBB-Jahresbericht 2014 erschienen

15.07.2015

Der Jahresbericht 2014 des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung (HIBB) ist erschienen und gibt in einer kurzen Bilanz eine Zusammenfassung der geleisteten Arbeit. Das ESF-geförderte Projekt „dual & inklusiv“ wurde um das Prinzip der Inklusion erweitert. Auf schulischer und bezirklicher Ebene ist es gemeinsam mit den Partnern der Jugendberufsagentur gelungen, die Unterstützungs- und Beratungsleistungen sowie die Förderangebote enger zu verzahnen und abzustimmen. Dies zeigen auch die steigenden Übergangszahlen der Schulabgänger/-innen in Ausbildung.

Weitere Informationen entnehmen Sie der Pressemitteilung. Der Jahresbericht ist hier abrufbar.



„Leitfaden Berufsorientierung“ veröffentlicht

14.07.2015

Die Bertelsmann Stiftung, das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT und die MTO Psychologische Forschung und Beratung GmbH haben den „Leitfaden Berufsorientierung“ veröffentlicht. Der Leitfaden richtet sich an Schulleitungen und Lehrkräfte aller weiterführenden Schulen und ist in der vorliegenden 6. Auflage vollständig überarbeitet und um das Thema „Inklusion“ erweitert worden. Neben Informationen und praktischen Anleitungen bietet der praxiserprobte und bundesweit einsetzbare Leitfaden Arbeits- und Unterrichtsmaterialien. Darüber hinaus kann er als Ausgangspunkt bei der Einführung eines umfassenden Qualitätsmanagementsystems dienen.

Weitere Informationen sowie Hinweise zur kostenpflichten Bestellung als Handbuch oder E-Book finden Sie hier.



BIBB-Jahresbericht 2014 erschienen

03.07.2015

Der Jahresbericht 2014 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) ist erschienen. Der BIBB-Jahresbericht gibt exemplarisch Einblick in wesentliche Bereiche der Forschungs-, Entwicklungs- und Beratungsarbeit des BIBB im vergangenen Jahr. Er enthält eine Auswahl von Beiträgen und Analysen zu Projekten und Dienstleistungen, die das BIBB für Wissenschaft, Praxis und Politik erstellt hat und zeigt Anknüpfungspunkte für die künftige Arbeit auf.

Der Jahresbericht kann hier heruntergeladen werden.



Projekt „transitions“ veröffentlicht Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung

29.06.2015

Das von der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland (IJAB) in Kooperation mit internationalen Partnern durchgeführte Projekt „transitions. Gelingende Übergänge in Ausbildung und Arbeit“ hat durch internationalen Fachaustausch von Fachkräften Erkenntnisse und Anstöße für die Weiterentwicklung von Unterstützungsmaßnahmen im Übergang Schule – Beruf gewonnen. Nun wurden die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Projektes veröffentlicht. Ziel war es zu überprüfen, unter welchen Bedingungen und inwieweit Peer Learning dazu einen Beitrag leisten kann.

Weitere Informationen sowie die Zusammenfassung der wissenschaftlichen Begleitung und den Gesamtbericht finden Sie hier.



Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden“ für junge Flüchtlinge

24.06.2015

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat das Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden“ ins Leben gerufen. Mit dem Programm sollen Kommunen bei der Integration von geflüchteten Kinder und Jugendlichen unterstützt werden. Ab Juli 2015 helfen sechs regionale Servicebüros der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung Städten und Landkreisen dabei, junge Flüchtlinge in Kita und Schule willkommen zu heißen und beim Übergang ins Berufsleben zu begleiten.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.



Aspekte der Jugendsozialarbeit zum Thema „Jugendwohnen“ erschienen

22.06.2015

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) hat eine neue Ausgabe der „Aspekte der Jugendsozialarbeit“ mit dem Titel „Jugendwohnen. Damit der Weg in Ausbildung und Eigenständigkeit gelingt“ veröffentlicht. Das Jugendwohnen als Angebotsform der Jugendsozialarbeit begleitet jährlich 200.000 junge Menschen auf ihrem Weg in den Beruf und in ihre persönliche Selbständigkeit. Es erfordert neben der fortlaufenden konzeptionellen Weiterentwicklung aber auch ein anhaltendes Ringen um die finanzielle Absicherung. Die Aspekte-Ausgabe bietet Einblicke in Forschung und Praxis sowie einen Beitrag, in dem Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Jugendwohnen selbst zu Wort kommen.

Abrufbar ist die Ausgabe hier.



Bildungsketten-Journal erschienen

18.06.2015

Die Servicestelle Bildungsketten beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die dritte Ausgabe des Bildungsketten-Journals veröffentlicht. Im Schwerpunkt widmet sich die Ausgabe der Berufsorientierung. Alle notwendigen Schritte, die Jugendliche im Berufsorientierungsprozess zurücklegen, bis sie einen Ausbildungsabschluss erreicht haben, werden im Bildungsketten-Journal am Beispiel Hamburg vorgestellt. Der Lexikon-Artikel informiert über die Einstiegsqualifizierung (EQ).

Das Bildungsketten-Journal ist hier abrufbar.



Studie „Attraktivität des dualen Ausbildungssystems aus Sicht von Jugendlichen“

15.06.2015

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat den 17. Band der Reihe Berufsbildungsforschung mit dem Titel „Attraktivität des dualen Ausbildungssystems aus Sicht von Jugendlichen“ veröffentlicht. Die vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) durchgeführte Studie zeigt Einstellungen und Wahrnehmungen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen gegenüber beruflichen Anschlussoptionen. Darüber hinaus liefert die Studie Aufschlüsse über berufsbezogene Präferenzen dieser Zielgruppe allgemein und mögliche Zugänge der Erreichbarkeit für berufsbezogene Themen.

Abrufbar ist die Studie hier.



Studie „Entkoppelt vom System“

12.06.2015

Die Studie „Entkoppelt vom System. Jugendliche am Übergang ins junge Erwachsenenalter und Herausforderungen für Jugendhilfestrukturen“, erstellt vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) im Auftrag der Vodafone Stiftung Deutschland, wurde veröffentlicht. Mehr als 20.000 junge Menschen, so das zentrale Ergebnis der Studie, leiden nach Wahrnehmung der Fachkräfte aus dem Jugendbereich unter zunehmenden seelischen und psychosozialen Störungen. Die sogenannten „entkoppelten Jugendlichen“ drohen sowohl aus dem Bildungsbereich und der Erwerbsarbeit, als auch aus allen Hilfestrukturen herauszufallen. Darüber hinaus zeigt die Studie Verbesserungsbedarf in der Früherkennung von Risikolagen auf.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung. Die Studie ist hier abrufbar.



Film über das ESF-Projekt „JUGEND AKTIV PLUS“

11.06.2015

Das Projekt „JUGEND AKTIV PLUS“, finanziert aus dem Europäischen Sozialfonds ESF und von der Freien und Hansestadt Hamburg, hat einen kurzen Film veröffentlicht. Im Film berichten Projektteilnehmende von ihren Erfahrungen und von den Angeboten des Projekts. JUGEND AKTIV PLUS ist ein Projekt zur sozialen und beruflichen Integration von jungen Erwachsenen mit vielschichtigen Vermittlungshemmnissen in ausgewählten Sozialräumen Hamburgs. Zielgruppe sind arbeitslose junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren (junge Eltern auch bis 27 Jahre), die aufgrund vielfältiger Problemlagen nicht durch herkömmliche Angebote und Anspracheformen zu erreichen sind.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie auf der Internetseite von JUGEND AKTIV PLUS. Der Film ist hier abrufbar.



Projektdokumentation „Erfolgreich gemeinsam ausbilden (Efa)“

09.06.2015

Die Dokumentation des Projekts „Erfolgreich gemeinsam ausbilden (Efa)“, bei dem IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit e. V. die Assistierte Ausbildung als neues Ausbildungskonzept erfolgreich erprobte, wurde nun veröffentlicht. Jugendliche und Unternehmen sind mit dem Angebot vor und während einer regulären Ausbildung passgenau unterstützt worden. Insgesamt konnten über 80 Jugendliche mit dem Angebot an den bundesweit vier Projektstandorten in Freiburg, Hamburg, Köln und Paderborn erreicht werden. Die Dokumentation enthält neben den Inhalten und Ergebnissen von „Erfolgreich gemeinsam ausbilden“ auch ein Kapitel über das im SGB III neu verankerte Instrument der Assistierten Ausbildung.

Weitere Informationen zum Projekt sowie die Dokumentation als Download finden Sie hier.



Neue Ausgabe der DREIZEHN erschienen

08.06.2015

Eine neue Ausgabe der DREIZEHN, Zeitschrift für Jugendsozialarbeit, ist vom Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit veröffentlich worden. Die unter dem Titel „Wir sind dann mal weg!“ erschienene Ausgabe nimmt die Auswirkungen des demografischen Wandels für den Übergang von der Schule ins Berufsleben und die Anforderungen an Mobilität in den Blick. Es wird der Frage nachgegangen, was dies für die Angebote der Jugendsozialarbeit bedeutet. Insbesondere benachteiligte Jugendliche sind besonders betroffen. Gelungene Beispiele werden in den Rubriken „Vor Ort“ und „Praxis konkret“ präsentiert.

Die DREIZEHN ist hier abrufbar. Hintergrundinformationen zur Ausgabe finden Sie beim Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit.



Handbuch „Inklusion in der beruflichen Ausbildung“

04.06.2015

Das Handbuch „Inklusion in der beruflichen Ausbildung“ der Friedrich-Ebert-Stiftung ist erschienen und gibt auf der Grundlage der Konferenz des Netzwerk Bildung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 26. September 2014 in Berlin einen Überblick über die aktuelle Situation in der beruflichen Bildung. Rechtliche Fragen werden aufgegriffen und mögliche nächste Schritte formuliert. Die Autoren/-innen fordern transparente Strukturen und zeigen Wege auf, wie Berufsorientierung, Berufsberatung und die Vermittlung von Ausbildungsstellen gelingen können.

Abrufbar ist das Handbuch hier.



Dokumentation der Fachtagung „Jugendliche mit Migrationshintergrund am Übergang Schule – Ausbildung“

01.06.2015

Die Dokumentation der Fachtagung „Jugendliche mit Migrationshintergrund am Übergang Schule – Ausbildung“, veranstaltet von dem Paritätischen Landesverband Berlin e. V. in Kooperation mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Gesamtverband e. V. am 8. Mai 2015 in Berlin, wurde veröffentlicht. Die Tagung nahm Lebenslagen, Lebensperspektiven und Ressourcen junger Menschen mit Migrationshintergrund in den Blick. Fast 100 Interessierte nahmen an der Tagung teil. Die Tagungsdokumentation enthält neben einer Zusammenfassung auch die Vorträge der Referenten/-innen.

Abrufbar ist die Dokumentation hier.



Stellungnahme des Bundesjugendkuratoriums zur Neuregelung der Verteilung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge

29.05.2015

Das Bundesjugendkuratorium (BJK) hat eine Stellungnahme zur Neuregelung der Verteilung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge veröffentlicht. Einige Kommunen sind angesichts hoher und steigender Zahlen unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge (UMF) überfordert. Das BJK spricht sich zu einer am Kindeswohl ausgerichteten Verteilung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen aus, wie sie seitens der Bundesregierung geplant ist. Die im Koalitionsvertrag für die 18. Legislaturperiode festgestellten rechtlichen Schnittstellen zwischen Asylverfahrens- und Aufenthaltsrecht und Kinder- und Jugendhilfe sollen harmonisiert und die Hürden im Zugang zu Schule, Ausbildung und Arbeitsmarkt abgebaut werden.

Die Stellungnahme finden Sie hier.



Hamburger Senat schafft neue Wohnmöglichkeiten für Auszubildende

27.05.2015

Der Hamburger Senat und die Handelskammer haben einen Azubi-Fonds aufgelegt, um die Finanzierung für das erste Wohnheim für Auszubildende zu sichern. Insbesondere die Mehrkosten für die pädagogische Begleitung der minderjährigen Bewohner/-innen sollen hierdurch getragen werden. Das Neubauprojekt „College-Quartier Wandsbek“ soll im Sommer 2016 mit 156 Wohnplätzen eröffnet werden. Bereits 2013 wurde das Programm zum Neubau von Studierendenwohnungen auf die Bedarfsgruppe der Auszubildenden erweitert. Im Folgejahr hat die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) für Ausbildungsanfänger/-innen 180 Wohnmöglichkeiten in Bestandsimmobilien gesichert.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.



Zehnter Bildungsmonitor erschienen

26.05.2015

Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit hat die zehnte Ausgabe des Bildungsmonitors veröffentlicht. Der Bildungsmonitor bietet einen Überblick über bildungspolitische Entwicklungen in Bund und Ländern, Studien, Expertisen und Programme sowie Positionen und Debatten aus der Fachwelt. Thematisiert werden unter anderem die aktuellen Entwicklungen zur bundesweiten Einführung der Assistierten Ausbildung und der Ausbau der Jugendberufsagenturen sowie die Umsetzung des neuen Programms „JUGEND STÄRKEN im Quartier“.

Der Bildungsmonitor ist hier abrufbar.



BIBB-Diskussionspapier „Vorzeitige Vertragslösungen und Ausbildungsverlauf in der dualen Berufsausbildung“ erschienen

22.05.2015

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die Ausgabe 157 der Reihe Wissenschaftliche Diskussionspapiere zum Thema „Vorzeitige Vertragslösungen und Ausbildungsverlauf in der dualen Berufsausbildung“ herausgegeben. Das Diskussionspapier stellt die verschiedenen Auswertungsmöglichkeiten auf Basis der Berufsbildungsstatistik dar und diskutiert die methodischen Grundlagen. Da die Vertragslösungsquote fälschlicherweise häufig als Abbruchquote verstanden wird und weitere Begriffsirritationen bestehen, widmet sich ein Kapitel der Klärung zentraler Begriffe. Darüber hinaus werden verschiedene Aspekte von Vertragslösungen bzw. Phänomene, die hinter Vertragslösungen stehen können, differenziert. Abschließend werden Schlussfolgerungen für die bildungspolitische Diskussion sowie zur Datenlage erläutert.

Abrufbar ist das Diskussionspapier hier.



Studie zeigt unzureichende Computer- und IT-Kompetenzen von Jugendlichen aus niedrigeren sozialen Lagen

20.05.2015

Für die Heinrich-Böll-Stiftung hat Professorin Birgit Eickelmann die Ergebnisse der Studie „International Computer and Information Literacy Study“ (ICILS 2013) unter dem Aspekt „Bildungsgerechtigkeit“ ausgewertet. Erstmalig wurde aufgeschlüsselt, welche Jugendlichen sich hinsichtlich computer- und informationsbezogener Kompetenzen auf den untersten Kompetenzstufen überproportional häufig befinden und welche Bildungsbenachteiligungen sich damit in Deutschland derzeit abbilden. Fast 30 Prozent der Jugendlichen in Deutschland verfügen über unzureichende Computer- und IT-Kompetenzen, wobei Vergleiche der Kompetenzstände der Jugendlichen deutliche Unterschiede zuungunsten von Jugendlichen aus sozial weniger privilegierten Lagen zeigen.

Weitere Ergebnisse finden Sie in der Auswertung „Bildungsgerechtigkeit 4.0“. Zu der Studie ICILS 2013 gelangen Sie hier.



BWP-Heft zum Thema „Inklusion“ veröffentlicht

19.05.2015

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat eine aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift „Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis – BWP“ zum Thema „Inklusion“ veröffentlicht. Im Mittelpunkt der Ausgabe steht die Frage, welche Anforderungen das Inklusionskonzept an die berufliche Bildung stellt. Darüber hinaus wird thematisiert, welche Chancen das Konzept birgt und welche Veränderungen erforderlich sind, um gleichberechtigte Teilhabe in und durch Berufsbildung zu erreichen.

Weitere Informationen zu dem BWP-Heft finden Sie hier. Das Heft ist kostenpflichtig bestellbar.



Methodenhandbuch „Ohne Geld geht gar nix... Jugendliche in der Konsumgesellschaft“

07.05.2015

Der Arbeitsbereich „Jugend und Schulden (JUS)“ am Schuldnerfachberatungszentrum (SFZ) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat ein Methodenhandbuch „Ohne Geld geht gar nix… Jugendliche in der Konsumgesellschaft“ veröffentlicht, welches Materialien und Ideen für die Arbeit mit Jugendlichen enthält. Das Handbuch zielt darauf, gemeinsam mit Jugendlichen zu erkunden, welche Bedeutung Geld in ihrem Leben und der Gesellschaft hat. Ziel der Auseinandersetzung ist, einen ganz eigenen, selbstbestimmten und reflektierten Umgang mit Geld zu finden.

Weitere Informationen sowie das Methodenheft als Download finden Sie hier.



Assistierte Ausbildung als neues Förderinstrument eingeführt

06.05.2015

Das neue Instrument der Assistierten Ausbildung ist am 1. Mai 2015 in Kraft getreten. Ziel ist, mehr junge Menschen zu einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu führen. Dabei werden nicht nur benachteiligte Jugendliche, sondern auch Ausbildungsbetriebe unterstützt. Die ausbildungsvorbereitende Phase schließt das neue Förderinstrument mit ein, um die Aufnahme der betrieblichen Berufsausbildung zu eröffnen. Bereits im Ausbildungsjahr 2015/16 soll die Assistierte Ausbildung zur Verfügung stehen.
Darüber hinaus ist die Zielgruppe der ausbildungsbegleitenden Hilfen ausgeweitet worden. Künftig sollen alle jungen Menschen die ausbildungsbegleitenden Hilfen in Anspruch nehmen können.

Weitere Informationen sowie das Konzept der Assistierten Ausbildung finden Sie hier.



Jobstarter-Magazin „Suche Azubi, biete Zukunft“

04.05.2015

Das Förderprogramm Jobstarter hat anlässlich der in diesem Jahr gestarteten „Allianz für Aus- und Weiterbildung“ das aktuelle JOBSTARTER-Magazin „Suche Azubi, biete Zukunft“ veröffentlicht. In verschiedenen Beiträgen werden einige Ansätze und Ideen herausgegriffen, wie Betriebe ihre Attraktivität in den Augen der Bewerber/-innen erhöhen können, um so die passenden Auszubildenden für sich gewinnen zu können. Insbesondere auf die Handlungsmöglichkeiten von kleinen und mittleren Unternehmen wird in den Magazinbeiträgen eingegangen.

Das Magazin ist hier abrufbar.



DGB-Expertise „Kein Anschluss mit diesem Abschluss?“ erschienen

29.04.2015

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat die Expertise „Kein Anschluss mit diesem Abschluss?“ veröffentlicht. Anhand der Zahlen der DIHK-Lehrstellenbörse vom März 2015 wurden die Chancen von Jugendlichen mit Hauptschulabschluss auf dem Ausbildungsmarkt analysiert. Absolventen/-innen einer Hauptschule können sich auf 61,6 Prozent der angebotenen Ausbildungsplätze gar nicht bewerben, da sie durch die formalen Anforderungen von vornherein ausgeschlossen werden. Auch die Hotel- und Gastronomiebranche, in der seit Jahren Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben, grenzt Jugendliche mit Hauptschulabschluss oft bei der Auswahl der Auszubildenden aus.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung. Abrufbar ist die Expertise hier.


Heft „Umsetzungsstrategien für inklusive Ausbildung“ veröffentlicht

28.04.2015

Die Bertelsmann Stiftung hat ein weiteres Heft der Reihe „Inklusion in der beruflichen Bildung“ unter dem Titel „Umsetzungsstrategien für inklusive Ausbildung“ veröffentlicht. Die Initiative „Chance Ausbildung – jeder wird gebraucht“ hat im Jahr 2014 ein Positionspapier vorgelegt, in dem die wichtigsten Veränderungsbedarfe formuliert wurden. In dem Umsetzungspapier der Initiative wird nun aufgezeigt, welche guten Beispiele in der Berufsausbildung bereits existieren und welche Herausforderungen noch zu bewältigen sind.

Das Umsetzungspapier finden Sie hier.



Regierung stellt 1,3 Milliarden Euro für Projekte zum Übergang Schule – Beruf zur Verfügung

22.04.2015

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erfüllt eine zentrale Vereinbarung der „Allianz für Aus- und Weiterbildung 2015 – 2018“ und baut gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), der Bundesagentur für Arbeit und den Ländern die Initiative Bildungsketten weiter aus. Hierfür stellen die Bundesministerien gut 1,3 Milliarden Euro zur Verfügung. Ziel ist die präventive und ganzheitliche Sicherung des Bildungserfolgs junger Menschen und die sukzessive Schaffung einer strukturierten kohärenten Förderpolitik von Bund und Ländern. Mit dem Ausbau der Initiative Bildungsketten sollen noch mehr Schüler/-innen mit einer Potentialanalyse, dem Berufsorientierungsprogramm und einer individuellen Begleitung erreicht werden.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des BMBF.



Newsletter der Behörde für Schule und Berufsbildung zum Koalitionsvertrag

17.04.2015

Die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) Hamburg informiert in ihrem Newsletter vom 17. April 2015 wieder über Wissenswertes und Neuigkeiten im Bildungsbereich. Knapp zwei Monate nach den Bürgerschaftswahlen ist nun der Koalitionsvertrag „Zusammen schaffen wir das moderne Hamburg“ veröffentlicht worden. Die Reformmaßnahmen im Übergangssystem Schule – Beruf sollen fortgesetzt werden. Um den rechtskreisübergreifenden Hilfeansatz zu stärken, sollen die Jugendberufsagenturen konzeptionell weiterentwickelt werden. Das Angebot der dualisierten Ausbildungsvorbereitung soll bestehen bleiben. Optimiert werden sollen auch die Vermittlungsverfahren. Die Stadt Hamburg sowie die Handelskammer finanzieren Azubi-Fonds für die pädagogische Begleitung der Azubis. Insbesondere Inklusion ist und bleibt eines der wichtigsten Vorhaben für die nächsten fünf Jahre.

Weitere Informationen finden Sie in dem Newsletter der BSB sowie im Koalitionsvertrag.



Berufsbildungsbericht 2015 veröffentlicht

15.04.2015

Das Bundeskabinett hat heute den Berufsbildungsbericht 2015 beschlossen. Der Bericht zeigt, dass sich die Lage am Arbeitsmarkt für Jugendliche leicht verbessert hat. Im Ausbildungsjahr 2013/2014 wurden 522.200 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen, dies entspricht einem geringfügigen Rückgang um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl der gemeldeten unbesetzten betrieblichen Ausbildungsstellen erreichte mit 37.100 im langjährigen Vergleich einen neuen Höchststand. Passungsprobleme nehmen weiterhin einen zentralen Stellenwert ein. Seit 2005 ist die Zahl der jungen Menschen im Übergangsbereich deutlich gesunken, dennoch wird dringender Handlungsbedarf gesehen.

Der Berufsbildungsbericht ist hier abrufbar. Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht, herausgegeben vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), stellt zentrale Indikatoren zur beruflichen Aus- und Weiterbildung dar und zeigt Entwicklungen im Zeitverlauf auf.



Zeitschrift „Berufliche Bildung Hamburg“ veröffentlicht

09.04.2015

Das Hamburger Institut für Berufliche Bildung hat die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Berufliche Bildung Hamburg“ veröffentlicht. Die Zeitschrift informiert über die Arbeit und aktuelle Entwicklungen der Schulen, bildungspolitische Neuerungen und pädagogische Fragen. Unter dem Titel „Chancen und Übergänge verbessern, Durchlässigkeit erhöhen“ werden in der Ausgabe erste Ergebnisse der vierjährigen Reformarbeit in der beruflichen Bildung präsentiert. Darüber hinaus wird von dem erfolgreichen Start des ESF-Projekts „dual & inklusiv“ berichtet, das im Januar 2014 angelaufen ist, sowie über die inzwischen zweijährige Arbeit der Jugendberufsagentur.

Abrufbar ist die Zeitschrift hier.



Beiträge zur Jugendsozialarbeit zum Thema „Ausbildungsgarantie“

02.04.2015

Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit hat eine neue Ausgabe der „Beiträge zur Jugendsozialarbeit” mit dem Titel „Ausbildung für alle ist möglich!“ veröffentlicht. Die Autoren/-innen setzen sich mit der Frage auseinander, wie die konkrete Umsetzung einer Ausbildungsgarantie in Deutschland angegangen werden kann. Anhand des Beispiels Österreich wird gezeigt, wie eine Ausbildungsgarantie gestaltet sein kann und welche Instrumente zur Umsetzung nötig sind. Die Möglichkeiten zur rechtlichen Verankerung einer Ausbildungsgarantie im deutschen Recht werden aufgezeigt. Darüber hinaus wird der Rahmen einer Gesamtstrategie zur Unterstützung junger Menschen beschrieben und der Blick auf eine Ausbildungsgarantie in Europa gerichtet.

Die Ausgabe ist hier abrufbar.



Dokumentation des Fachtages „Jugendberufsagenturen – Chance oder Kampagne?“

26.03.2015

Die Dokumentation des Fachtages „Jugendberufsagenturen – Chance oder Kampagne?“, veranstaltet vom Paritätischen Landesverband Thüringen/parisat in Kooperation mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Gesamtverband e. V. am 4. Dezember 2014 in Frankfurt am Main, wurde veröffentlicht. Den fast 40 Teilnehmenden wurden die gemeinsamen Anlaufstellen von Frankfurt, Hamburg, Darmstadt und München vorgestellt und es wurden spezifische Aspekte diskutiert, wie die Ziele von Jugendberufsagenturen, die Frage nach Transparenz und Partizipation, die Einbindung der Angebote Freier Träger und administrative Fragen der Umsetzung.

Die Tagungsdokumentation ist hier abrufbar.



Hamburger Schulstatistikdaten veröffentlicht

25.03.2015

Die Hamburger Schulstatistikdaten für das laufende Schuljahr 2014/15, erhoben von dem Referat für Datenmanagement der Behörde für Schule und Berufsbildung, wurden veröffentlicht. Demnach sind die Schülerzahlen in den allgemeinbildenden Hamburger Schulen erneut angestiegen. Es besuchen in diesem Jahr 188.818 Schüler/-innen die allgemeinbildenden Schulen, 1.484 mehr als im Vorjahr. In den letzten fünf Jahren ist es gelungen, die Anzahl der Schulabbrecher/-innen auf einen Rekordwert von 4,8 Prozent zu reduzieren. Noch vor zehn Jahren betrug der Anteil 11,3 Prozent. Ein erheblicher Teil der Schulabbrecher/-innen erwirbt im zweiten Anlauf im berufsbildenden System einen Schulabschluss.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der Behörde für Schule und Berufsbildung. Die Schulstatistiken, gegliedert nach allgemein- und berufsbildenden Schulen, sind hier abrufbar.



Zielgruppe für Assistierte Ausbildung erweitert

24.03.2015

Der Ausschuss für Amt und Soziales hat mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen und von Bündnis 90/Die Grünen vor kurzem zahlreichen Änderungen in den Sozialgesetzbüchern zugestimmt. Der Gesetzentwurf sieht unter anderem Regelungen zur Assistierten Ausbildung vor – einer zusätzlichen Förderung während der Ausbildungszeit. Sozial benachteiligte Jugendliche, solche mit Lernbeeinträchtigungen, aber auch Jugendliche, die aufgrund bestimmter Lebensumstände nicht in der Lage sind, eine Ausbildung zu machen, sollen unterstützt werden. Die Zielgruppe ist damit gegenüber dem ursprünglichen Entwurf noch einmal erweitert worden.

Weitere Informationen finden Sie hier.



Stellungnahme der BAGFW zum Entwurf des Nationalen Sozialberichts 2015

19.03.2015

Die in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) vertretenen Wohlfahrtsverbände haben eine gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf des Nationalen Sozialberichts 2015 veröffentlicht. Der Entwurf des Nationalen Sozialberichts enthält Informationen zu erbrachten Sozialleistungen und deren Finanzierung. Die BAGFW bemängelt, dass im Bericht ein Hinweis auf den flächendeckenden Aufbau von Jugendberufsagenturen fehlt und fordert konzeptionelle Eckpunkte sowie eine gesetzliche Verpflichtung zur rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit. Darüber hinaus wird gefordert, die besonderen Sanktionsregeln für Jugendliche im SGB II abzuschaffen. Die im Koalitionsvertrag verankerte Ausbildungsgarantie wird von der BAGFW begrüßt.

Die Stellungnahme ist hier abrufbar. 


Evaluation der Berufseinstiegsbegleitung nach
§ 421s SGB III veröffentlicht

17.03.2015

Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ist der Abschlussbericht „Evaluation der Berufseinstiegsbegleitung nach
§ 421s SGB III“ durch ein Forschungskonsortium erstellt und nun veröffentlicht worden. Vom 1. Februar 2009 bis 31. Juli 2013 wurden 55.551 Personen mit der Berufseinstiegsbegleitung nach dem früheren § 421 SGB III gefördert. Eine Wirkungsanalyse zeigt, dass die Berufseinstiegsbegleitung vor allem langfristig einen positiven Effekt hat. Insbesondere wenn Teilnehmende schulische und berufsorientierende Angebote wahrnehmen, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit eines Übergangs in eine Berufsausbildung in erster Linie ab zwei Jahren nach dem planmäßigen Schulabschluss. Ein durchweg positiver Effekt der Berufseinstiegsbegleitung ist bezüglich des Herausbildens eines realistischen Berufswunsches festzustellen.

Weitere Informationen sowie den vollständigen Abschlussbericht finden Sie hier.



Internetseite jugendgerecht.de informiert über neue Jugendstrategie

16.03.2015

Die Koordinierungsstelle „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft” präsentiert sich nun auf der Internetseite jugendgerecht.de und informiert über die gleichnamige Jugendstrategie. Unter dem Motto „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ stellen sich 2015 bis 2018 das Bundesjugendministerium und viele Gestaltungspartner einer zentralen Verantwortung: Politik und Gesellschaft sollen die Herausforderungen und Bedürfnisse von jungen Menschen zwischen 12 und 27 Jahren zum selbstverständlichen Bestandteil ihres Handelns machen, was auch eine Beteiligung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an allen sie betreffenden Belangen beinhaltet. Die neue Internetseite informiert über Konzepte, Einzelvorhaben und Gestaltungspartner der neuen Jugendstrategie und richtet sich an junge Menschen sowie erwachsene Akteure und Entscheidungsträger – von der kommunalen Ebene über Länder und Bund bis hin zur Europäischen Union. In nächster Zeit wird die Internetseite ständig weiter ausgebaut.


Neues Förderprogramm „Bildung integriert“

11.03.2015

Das neue Förderprogramm „Bildung integriert“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) soll Kommunen in Deutschland in die Lage versetzen, ein datenbasiertes Bildungsmanagement einschließlich der Bildungsberichterstattung aufzubauen. Ziel des Programms ist die Stärkung der „Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement“, die die Ergebnisse und Erkenntnisse des BMBF-Projekts „Lernen vor Ort“ bundesweit interessierten Kommunen zur Verfügung stellt. „Bildung integriert“ geht es um lokale und regionale Netzwerkstrukturen sowie Instrumente, die gezielt die Koordinierung und Steuerung der Bildungslandschaften verbessern. Es gibt für die nötigen Förderanträge zwei Vorlagetermine (30. April 2015 und 31. Oktober 2015).

Weitere Informationen finden Sie in den Förderrichtlinien des BMBF.



Fortschrittsbericht 2014 zum Fachkräftekonzept der Bundesregierung

10.03.2015

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat den Fortschrittsbericht 2014 zum Fachkräftekonzept der Bundesregierung herausgegeben. Der Bericht zeigt, dass zentrale Europa-2020-Ziele bereits erreicht wurden, insbesondere die Erreichung einer Erwerbstätigenquote von 77 Prozent und die Reduzierung von Langzeitarbeitslosen. Dennoch stellt sich die Entwicklung bei der Reduzierung der Quote der Schulabgänger/-innen und des Anteils junger Erwachsener ohne Schulabschluss weniger zufriedenstellend dar. Ziel war es, die Zahl der Schulabgänger/-innen ohne Schulabschluss um die Hälfte zu reduzieren. Im Jahr 2013 sank die Abgängerquote jedoch nur von 8,2 Prozent (2007) auf 5,7 Prozent (2013).

Der vollständige Bericht mit weiteren Ergebnissen ist hier abrufbar.



Broschüre „Niemand soll verloren gehen – Zwei Jahre Jugendberufsagentur“

09.03.2015

Die Broschüre „Schule-Beruf-Zukunft. Niemand soll verloren gehen – Zwei Jahre Jugendberufsagentur“, herausgegeben von der Freien und Hansestadt Hamburg, Jobcenter team.arbeit.hamburg sowie der Agentur für Arbeit Hamburg, wurde veröffentlicht. Neben Grußworten von Olaf Scholz, Sönke Fock und Friedhelm Siepe enthält die Broschüre Informationen über die Hamburger Jugendhilfe. Die Strukturen und die Arbeitsweise der Hamburger Jugendberufsagentur werden vorgestellt und eine Bilanz des zweiten Jahres präsentiert.

Die Broschüre ist hier abrufbar.



Dokumentation des Symposiums „Fünf Jahre Produktionsschulen in Hamburg – Ein Erfolgsmodell“

05.03.2015

Die Dokumentation des Symposiums „Fünf Jahre Produktionsschulen in Hamburg – Ein Erfolgsmodell“ vom 4. September 2014 in der Produktionsschule Hamburg-Horn wurde veröffentlicht. Das Thema wurde aus politischer und wissenschaftlicher Sicht heraus beleuchtet. Der nun vorliegende Reader dokumentiert die Beiträge von Staatsrat Dr. Michael Voges und von Dr. Jörg Meier und versucht eine kurze Zusammenfassung der Podiumsdiskussion. Es diskutierten Peter Bakker, Christa Goetsch, Adalbert Helfberend, Lars Holster, Dr. Jörg Meier unter der Moderation von Sebastian Eberle (NDR) die Bilanz der Produktionsschulen in Hamburg und deren Entwicklungsperspektiven.

Die vollständige Dokumentation ist hier abrufbar.



Dokumentation der Fachtagung „Mobilität junger Menschen im ländlichen Raum unterstützen“

04.03.2015

Die Dokumentation der Fachtagung „Mobilität junger Menschen im ländlichen Raum unterstützen“, veranstaltet von der Bundesarbeitsgemeinschaft örtlich regionaler Träger der Jugendsozialarbeit e. V. (BAG ÖRT) im Rahmen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit am 18. November 2014 in Berlin, wurde veröffentlicht. Bei der Tagung wurde die Problemstellung reflektiert und zugleich versucht, Lösungsansätze auf ihre Praxistauglichkeit hin zu prüfen. Einerseits wurde die zunehmende Relevanz mobiler Jugendarbeit hervorgehoben, andererseits wurden socialmedia-Angebote als wichtiger Ansatz für die Beratungsarbeit identifiziert.

Die Dokumentation steht als Download bereit.



Hamburger Projekt „Schulmentoren“: Behörde für Schule und Berufsbildung zieht positive Bilanz

02.03.2015

Die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zieht in ihrem Newsletter vom 27. Februar 2015 positive Bilanz im Hinblick auf das Projekt „Schulmentoren – Hand in Hand für starke Schulen“. Das Projekt unterstützt Schulen in sozial schwachen Stadtteilen dabei, ein eigenes Mentoren-System aufzubauen und zu begleiten. An insgesamt 27 ausgewählten Hamburger Schulen qualifiziert das Projektteam, bestehend aus Mitarbeitern/-innen der Schulbehörde und der Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung e. V. (KWB), qualifizierte Schüler/-innen, Eltern und externe Ehrenamtliche zu Schulmentoren/-innen. Ziel des Projekts ist es, den Lernerfolg von Schülern/-innen zu verbessern und ihnen eine umfassende Hilfestellung während der gesamten Schullaufbahn zu geben. Nach knapp einem Jahr Projektlaufzeit sind mehr als 220 Eltern, Schüler/-innen und Ehrenamtliche bereits als Mentoren/-innen im Einsatz.

Den Newsletter können Sie hier abrufen. Weitere Informationen finden Sie bei der Behörde für Schule und Berufsbildung sowie auf der Internetseite des Projekts Schulmentoren.



Dokumentation der Bundeskonferenz „Chance Beruf“

27.02.2015

Die Dokumentation der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung veranstalteten Bundeskonferenz „Chance Beruf“ wurde veröffentlicht. Bei der Konferenz, die unter dem Motto „Zukunft der beruflichen Bildung gestalten“ stand, diskutierten über 400 Experten/-innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, von Verbänden und Bildungsträgern. Die veröffentlichte Dokumentation gibt einen Überblick über die aktuellen Themen und Entwicklungen der beruflichen Bildung. Sie enthält eine Vielzahl an Videos, Bildern, Tondokumenten sowie die Zusammenfassungen aller Fachforen.

Abrufbar ist die Dokumentation hier.



Neue Internetseite der Initiative „Bildungsketten“

25.02.2015

Die Internetseite der Initiative „Bildungsketten“ wurde vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) inhaltlich vollständig überarbeitet und bietet nun mehr Fachinformationen, neue Rubriken und eine übersichtlichere Navigation. Leser/-innen erhalten einen schnellen Überblick über die Förderphilosophie und Weiterentwicklung der Initiative. Die Verzahnung der unterschiedlichen Förderinstrumente und die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern am Übergang Schule – Beruf werden anschaulich dargestellt.

Zu der neuen Internetseite gelangen Sie hier.



Dokumentation der Jahrestagung des Berufsorientierungsprogrammes veröffentlicht

20.02.2015

Die Dokumentation der Jahrestagung des Berufsorientierungsprogrammes vom Bundesministerium für Bildung und Forschung am 1. und 2. Dezember 2014 in Berlin wurde veröffentlicht. Mehr als 450 Interessierte nahmen an zahlreichen Vorträgen, Workshops und Diskussionen unter dem Motto „Chance Berufsorientierung – gemeinsam Zukunft gestalten“ teil. Neben einer Zusammenfassung der Vorträge und Foren enthält die umfangreiche Dokumentation auch Präsentationen der Referenten/-innen.

Abrufbar ist die Dokumentation auf der Internetseite des Berufsorientierungsprogrammes. Die Präsentationen stehen im PDF-Format zum Download bereit.



Programmleitfaden „Erasmus+“

19.02.2015

Der Programmleitfaden für „Erasmus+“ wurde nun auch in deutscher Sprache veröffentlicht. Anhand des Leitfadens können sich Interessierte umfassend über das Programm und die Antragstellung informieren. Im Anhang wird auf andere Dokumente und Informationsquellen verwiesen. Das Verfahren für die Beantragung von Finanzmitteln wird ausführlich dargestellt. Darüber hinaus werden administrative Voraussetzungen für die Mittelbewilligung im Rahmen von Erasmus+ erläutert.

Den Leitfaden können Sie hier abrufen.



Publikation „Nachwuchskräftesicherung - Chancen durch Integration benachteiligter Jugendlicher in Ausbildung"

13.02.2015

Die Publikation „Nachwuchskräftesicherung - Chancen durch Integration benachteiligter Jugendlicher in Ausbildung“ (2014) ist im Rahmen des Projektverbundes „Xenos inklusive – Nachwuchssicherung und interkulturelle Kompetenz durch betriebliche Ausbildung“ entstanden. Als Sammelband angelegt, werden wissenschaftlich orientierte und praxisnahe Artikel zusammengeführt, die den aktuellen Kenntnis- und Diskussionsstand zur Integration benachteiligter Jugendlicher in betriebliche und betriebsnahe Ausbildung abbilden. Der Sammelband ist im Buchhandel erhältlich oder bestellbar unter der ISBN 978-3-86387-516-9.

 

 

IAB-Kurzbericht „Betriebliche Ausbildung von Geduldeten“

09.02.2015

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat den IAB-Kurzbericht 01/2015 unter dem Titel „Betriebliche Ausbildung von Geduldeten. Für den Arbeitsmarkt ein Gewinn, für die jungen Fluchtmigranten eine Chance“ veröffentlicht. Vor dem Hintergrund der Diskussion um fehlende Fachkräfte wurde der Zugang zum Ausbildungsmarkt für junge geduldete Migranten/-innen erleichtert. Das IAB hat die Umsetzung der geänderten politischen Vorgaben in Fallstudien untersucht und festgestellt, dass es vor Ort deutliche Unterschiede gibt. Ausländerbehörden als rechtliche Schlüsselinstitutionen handeln vor Ort teils verschieden. Auch bei Arbeitsagenturen und berufsschulischen Angeboten sind Unterschiede auszumachen, so dass in manchen Regionen eher der Zugang zu betrieblicher Ausbildung ermöglicht wird als in anderen. Die Geduldeten können jedoch ihren Wohnsitz bislang nicht selbst aussuchen oder eigenständig wechseln.

Den IAB-Kurzbericht können Sie hier abrufen. Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der IAB-Infoplattform.



Mehr ehrenamtliche Montorinnen und Mentoren für Auszubildende

05.02.2015

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt des Senior Experten Services zur “Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen – VerA” wurde für die kommenden vier Jahre verlängert. Jugendliche erhalten eine individuelle Begleitung durch ehrenamtliche Ausbildungsbegleiter/-innen mit dem Ziel, Ausbildungsabbrüchen vorzubeugen. Um möglichst viele Jugendliche zu erreichen, sollen ehrenamtliche Ausbildungsbegleitung und hauptamtliche Berufseinstiegsberatung eng verzahnt werden, so dass eine lückenlose Begleitung bis zum Ausbildungsabschluss ermöglicht wird. Bis zu 12.000 Jugendliche werden bis Dezember 2018 das Angebot nutzen können.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des BMBF sowie auf der Internetseite des Projekts VerA.



BIBB-Publikation „Die praktische Seite der Berufsorientierung“

03.02.2015

Die Publikation des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) „Die praktische Seite der Berufsorientierung – Modelle und Aspekte der Organisation von Praxiserfahrungen“ wurde nun veröffentlicht. Der Sammelband, erschienen in der Reihe „Berichte zur beruflichen Bildung“, beleuchtet unter anderem Beispiele für betriebliche Projekte, Praktikumskonzepte, die regionale Verankerung der Berufsorientierung und eine individuelle Begleitung Jugendlicher. Ziel ist, die systematische Organisation von Praxiserfahrungen im Rahmen der Berufsorientierung voranzubringen. Es berichten Autoren/-innen aus dem BIBB, von Bildungsanbietern, aus Unternehmen und der universitären Forschung über ihre Projekterfahrungen zum Thema.

Weitere Informationen finden Sie in der BIBB-Pressemitteilung.



Neue Förderrichtlinien für das Berufsorientierungsprogramm (BOP)

02.02.2015

Für das Berufsorientierungsprogramm (BOP) gelten ab dem 1. Januar 2015 neue Förderrichtlinien. Anträge für Maßnahmen des Berufsorientierungsprogrammes nach diesen Richtlinien für den Förderzeitraum vom 1. Januar 2016 bis 31. August 2017 können noch bis zum 1. März 2015 gestellt werden. Weitere Informationen zum Antragsverfahren sind auf der Internetseite des Programms zu finden. Anträge müssen über das BOP-Portal gestellt werden. Für Antragsteller mit Schul-Kooperationen einiger Bundesländer gelten abweichende Bestimmungen, die ebenfalls auf der Internetseite des Programms bekannt gegeben werden.