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Ergebniszusammenfassung der Tagung „Junge Flüchtlinge an Schulen“

05.02.2016

Die Ergebniszusammenfassung der Tagung „Junge Flüchtlinge an Schulen und die Herausforderungen an die Jugendsozialarbeit“ des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit, durchgeführt vom Paritätischen Gesamtverband, wurde veröffentlicht. Die Tagung fand am 27. November 2015 in Berlin statt und hatte das Ziel, Entscheider/-innen im Handlungsfeld Jugendsozialarbeit an Schulen weitere notwendige Entscheidungsmöglichkeiten und dafür die Bedingungen für kurzfristig tragfähige Strukturen von Politik und Verwaltung aufzuzeigen. Die Dokumentation enthält auch Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen.

Abrufbar ist die Dokumentation hier.



BIBB veröffentlicht Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge

01.02.2016

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die Ergebnisse der Erhebung über die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge vom 30. September 2015 vorgelegt. Gegenüber dem Vorjahr sind die abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Jahr 2015 mit 522.200 stabil geblieben. Während die Zahl der betrieblichen Ausbildungsverträge im Vorjahresvergleich um 1.100 gestiegen ist, sank die Zahl der außerbetrieblichen Verträge um 1.200 auf 19.000. Rechnerisch standen 100 ausbildungsplatzsuchenden Jugendlichen 103,7 Ausbildungsangebote und damit mehr als in den Vorjahren gegenüber.

Weitere Informationen, die Ergebnisse sowie Pressemitteilungen finden Sie hier.



Hamburger „Auszeit“-Modell hat sich bewährt

26.01.2016

Die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) Hamburg informiert im Newsletter des Amtes für Weiterbildung über das Hamburger „Auszeit“-Modell, welches schulmüden und schulverweigernden Jugendlichen ab 15 Jahren die Möglichkeit eines befristeten Ausstiegs aus dem Schulalltag bietet. Fünf Jahre nach Projektstart zeigen die Statistiken eine hohe Akzeptanz: im Schuljahr 2014/15 haben 99 Schülern/-innen teilgenommen und damit hat sich gegenüber dem Schuljahr 2011/12 die Anzahl fast verdoppelt. Die Abbrecherquote hat sich halbiert. Vor fünf Jahren haben 20 Prozent der Schüler/-innen die Auszeit vorzeitig abgebrochen, im Schuljahr 2014/15 nur noch 10,1 Prozent.

Weitere Informationen finden Sie hier.



Dokumentation der 5. Jahrestagung des Berufsorientierungsprogramms veröffentlicht

21.01.2016

Die Dokumentation der 5. Jahrestagung des Berufsorientierungsprogramms (BOP) wurde veröffentlicht. Unter dem Motto „Praxis erfahren!“ tauschten sich bei der Tagung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung am 30. November und 1. Dezember 2015 in Berlin über 400 Vertreterinnen und Vertreter von Bildungsstätten aus. Ziel der Tagung war es, die Werkstatttage für Jugendliche noch interessanter und lebensnaher zu gestalten – und gleichzeitig den Fachkräftebedarf der Branchen im Blick zu haben. Die Dokumentation enthält neben den Vorträgen auch eine Zusammenfassung der Podiumsdiskussion sowie der Themenforen.

Zu der Dokumentation gelangen Sie hier.



Förderung von Modellprojekten zum Thema „Flucht und Asyl“

18.01.2016

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) fördert Modellprojekte zum Thema „Flucht und Asyl“ mit bis zu 50.000 Euro. Gefördert werden mindestens 20 Maßnahmen der politischen Bildung, die sich für Vielfalt, Toleranz und Demokratie einsetzen. Der Zeitraum der Projektdurchführung muss mindestens sechs Monate im Zeitraum vom 1. März 2016 bis 31. Dezember 2016 umfassen. Antragsberechtigt sind gemeinnützige Organisationen; Bewerbungen sind bis zum 31. Januar 2016 per Post bei der bpb einzureichen.

Weitere Informationen, die Ausschreibung und das Antragsformular finden Sie hier.



Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden“ mit neuer Internetseite

15.01.2016

Das Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“ präsentiert sich mit einer neuen Internetseite. Neben aufbereitetem Fachwissen und guten Beispielen in der Zusammenarbeit mit jungen Geflüchteten bietet die Seite Hinweise zu aktuellen Veranstaltungen. Das Programm ist im Mai 2015 gestartet und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) gemeinsam mit der Beauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration realisiert. Mitarbeiter/-innen aus den Kommunen können in sechs regionalen Servicebüros konkrete Angebote erhalten, die sie vor allem bei der Etablierung lokaler Bündnisse aus Behörden, Vereinen sowie Bildungs- und Flüchtlingseinrichtungen vor Ort unterstützen.

Hier gelangen Sie zur Internetseite.



Praxis-Leitfaden für Unternehmen „Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt!“

11.01.2016

Die Charta der Vielfalt hat einen Praxis-Leitfaden für Unternehmen mit dem Titel „Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt!“ veröffentlicht. Die Broschüre informiert Unternehmen praxisnah zu rechtlichen und organisatorischen Fragen. Arbeitgeber, die Flüchtlinge erfolgreich integriert haben, kommen zu Wort. Darüber hinaus ist eine Übersicht hilfreicher Kontakt- und Info-Adressen für Unternehmen und Institutionen enthalten.

Weitere Informationen sowie Hinweise zur Bestellung bzw. den Leitfaden als Download finden Sie hier.


DJI Impulse Nr. 110 „Geschlossene Gesellschaft“

08.01.2016

Das Deutsche Jugendinstitut e. V. (DJI) hat eine neue Ausgabe der DJI Impulse veröffentlicht. Die Ausgabe 2/2015 (Nr. 110) widmet sich dem Thema „Geschlossene Gesellschaft“ und geht der Frage nach, welche Gruppen von Jugendlichen besonders benachteiligt werden. Es wird gezeigt, dass es sich hierbei um diejenigen mit niedrigem Schulabschluss, junge Menschen mit Migrationshintergrund, Jugendliche mit Behinderung und Frauen handelt. Die Artikel des Heftes geben Anregungen, wie diese jungen Menschen unterstützt werden können, um den Einstieg in das Berufsleben zu schaffen.

Zur Ausgabe der DJI Impulse gelangen Sie hier.



Aktualisierte Programmrichtlinien für Erasmus+ 2016 veröffentlicht

07.01.2016

Die EU-Kommission hat die neuen Programmrichtlinien für Erasmus+ 2016 veröffentlicht. In Anbetracht der derzeitigen Herausforderungen in Europa haben in Erasmus+ JUGEND IN AKTION Projekte eine hohe Priorität, die sich Themen wie der Stärkung der europäischen Bürgerschaft oder der Förderung von Toleranz und kultureller Vielfalt widmen. Projekte, die Beiträge zur aktuellen Flüchtlingsfrage leisten wollen, fallen in allen Leitaktionen darunter.

Weitere Informationen finden Sie hier.



Expertise „Funktionaler Analphabetismus bei Jugendlichen in Einrichtungen der Jugendberufshilfe“

06.01.2016

Die Bundesarbeitsgemeinschaft örtlich regionaler Träger der Jugendsozialarbeit (BAG ÖRT) hat die Expertise „Funktionaler Analphabetismus bei Jugendlichen in Einrichtungen der Jugendberufshilfe“ veröffentlicht. Ziel der Expertise ist es zu klären, in welchem Ausmaß funktionaler Analphabetismus auftritt und welche Spezifika in Bezug auf die Jugendlichen identifiziert werden können. Insgesamt 34 Prozent der Teilnehmenden in den untersuchten Maßnahmen sind dem funktionalen Analphabetismus zugeordnet worden, mehr als doppelt so viele wie im Bevölkerungsdurchschnitt. Darauf aufbauend werden Handlungsempfehlungen zur Weiterbearbeitung des Phänomens in der Jugendberufshilfe gegeben.

Abrufbar ist die Publikation hier.



Berufliche Bildungswege 2016 veröffentlicht

22.12.2015

Das Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB) hat das Handbuch „Berufliche Bildungswege 2016“ veröffentlicht. Das Handbuch wird Multiplikatoren und Beratungskräften für die Beratung von Schülern/-innen in den allgemeinbildenden Schulen zur Verfügung gestellt. Es gibt einen Einblick in die Angebote der berufsbildenden Schulen in Hamburg. Die Texte enthalten darüber hinaus Informationen über bestehende Beratungsangebote sowie ein Verzeichnis der Kontaktadresse von berufsbildenden Schulen. Im Vordergrund stehen Angebote der Berufsschulen (duale Berufsausbildung), Berufsfachschulen, Berufsoberschulen, Fachschulen, Fachoberschulen, Beruflichen Gymnasien, Höheren Handelsschulen, Höheren Technikschulen und Berufsvorbereitungsschulen.

Abrufbar ist das Handbuch hier. Änderungen einzelner Ausbildungs- und Prüfungsordnungen oder einzelner schulischer Angebote werden auf der Internetseite des HIBB veröffentlicht.



Übergangszahlen der Schulabgänger/-innen in Hamburg veröffentlicht

21.12.2015

Die Übergangszahlen der Schulabgänger/-innen in duale oder schulische Ausbildung in Hamburg wurden veröffentlicht. Mit dem Stichtag 15. September 2015 begannen 1.693 der 4.609 Schulabgänger/innen von Stadtteilschulen und ReBBZ direkt eine Berufsausbildung, was 36,7 Prozent entspricht. Die im Vorjahr erzielte Übergangsquote in Ausbildung von 37,4 Prozent konnte damit annähernd erreicht werden. Weitere 2.029 Jugendliche ohne Ausbildungsplatz (44 Prozent) werden in den berufsbildenden Schulen auf eine Ausbildung vorbereitet.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung auf dem neu gestalteten Internetauftritt des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung (HIBB).



Leitfaden zum Umgang mit jungen Menschen mit und ohne Behinderung

15.12.2015

Der Leitfaden „Handicap… na und? Berufs- und Studienorientierung inklusiv gestalten“, herausgegeben von SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland und der Bundesagentur für Arbeit, wurde veröffentlicht. Allen Beteiligten will der Praxis-Leitfaden Mut machen, junge Menschen auch mit Behinderung auf ihrem Weg in das Berufsleben zu unterstützen und sie zu begleiten. Handlungsleitend ist dabei die Grundidee, allen Jugendlichen in gleicher Qualität eine stärkenorientierte, auf den individuellen Unterstützungsbedarf des Einzelnen ausgerichtete Berufsorientierung anzubieten. Neben der Beschreibung der besonderen Rahmenbedingungen enthält der Leitfaden Praxisbeispiele, Tipps, Checklisten, Links, Arbeitshilfen und weitere Materialien.

Abrufbar ist der Leitfaden hier.



Regelangebot „AvM-Dual“ für Flüchtlinge ab 1. Februar 2016 in Hamburg

14.12.2015

Die „Dualisierte Ausbildungsvorbereitung für Migrantinnen und Migranten (AvM-Dual)“ mit integrierter betrieblicher Sprachförderung wird ab dem 1. Februar 2016 zum Regelangebot für alle neu zugewanderten Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren in Hamburg – unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus. Bisher konnten jugendliche Flüchtlinge im Rahmen der Halbtagsschule mit 25 Wochenstunden kaum betriebliche Erfahrung sammeln. Schrittweise wird dieses Angebot von der ganztägigen AvM-Dual abgelöst, das neben intensiver Sprachförderung und Schulunterricht auch ein umfangreiches Betriebspraktikum an zwei Tagen in der Woche beinhaltet. Rund 2.000 Praktikumsplätze wird die Hamburger Wirtschaft für das neue Angebot zur Verfügung stellen.

Weitere Informationen finden Sie in dieser Pressemitteilung.



Neue Ausgabe der DREIZEHN

07.12.2015

Eine neue Ausgabe der DREIZEHN, Zeitschrift für Jugendsozialarbeit, mit dem Themenschwerpunkt „Abgewandt? Schwierig? Eigensinnig?! Jugendliche, die aus unserem Rahmen fallen“ wurde vom Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit herausgegeben. Es wird gezeigt, wie es gelingen kann, auch Jugendliche abseits von normierten Vorstellungen als Zielgruppe der Jugendsozialarbeit wahrzunehmen und Angebote zu entwickeln, die den Fachkräften neue Handlungsmöglichkeiten für ihre Arbeit mit jungen Menschen an die Hand geben. In der Rubrik „Vor Ort“ berichten zwei Projekte von ihrer Arbeit mit Schulverweigerern/-innen bzw. Mädchen und jungen Frauen.

Abrufbar ist die Zeitschrift hier.



BIBB Report „Ausbildungschancen junger Migranten und Migrantinnen unterschiedlicher Herkunftsregionen“

01.12.2015

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat den BIBB-Report 3/2015 zum Thema „Ausbildungschancen jungen Migranten und Migrantinnen unterschiedlicher Herkunftsregionen“ veröffentlicht. Der Report untersucht, wie stark sich die Einmündungschancen in eine duale Berufsausbildung zwischen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund unterscheiden, und wie groß die Abweichungen zwischen verschiedenen Migrantengruppen sind. Betrachtet werden zum einen, wie sich die Ausbildungschancen im Jahr 2014 dargestellt haben. Zum anderen werden die seit dem Jahr 2010 zu beobachtenden Entwicklungen aufgezeigt.

Abrufbar ist der BIBB-Report hier.



Perspektivenpapier des Deutschen Caritasverbands zu Flucht, Migration und Zusammenleben

27.11.2015

Der Deutsche Caritasverband e. V. hat ein Papier zum Thema „Perspektiven des Deutschen Caritasverbandes zu Flucht, Migration und Zusammenleben“ veröffentlicht. Das Perspektivenpapier zeigt Herausforderungen in Fragen von Migration und Flucht auf, bewertet sie und bietet damit eine grundlegende Orientierung. Es verzichtet darauf, Antworten auf die Frage zu geben, wie der aktuelle Anstieg der Fluchtbewegung bewältigt werden kann und liefert auch nicht für jede Frage neue Positionen. Vielmehr zeigt es, in welche Richtung die Caritas gehen kann und wie sie dazu ihre Ressourcen einsetzen kann.

Abrufbar ist das Perspektivenpapier hier.



Hamburg vereinbart Initiative Bildungsketten mit dem Bund

23.11.2015

Die Bundesregierung und die Freie und Hansestadt Hamburg haben gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit eine Vereinbarung geschlossen, um Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen. Im Rahmen der Initiative „Abschluss und Anschluss – Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss“ (Initiative Bildungsketten) verzahnen Bundesbildungsministerium, Bundesarbeitsministerium, die Freie und Hansestadt Hamburg sowie die Bundesagentur für Arbeit ihre Förderinstrumente und Unterstützungsangebote für Jugendliche beim Übergang in die Ausbildung bis zum Ausbildungsabschluss. Ziel ist es, für jeden Jugendlichen die Voraussetzungen für den nahtlosen Übergang von der Schule in den Beruf zu schaffen.

Weitere Informationen sowie einen Überblick über die Handlungsfelder finden Sie in der Pressemitteilung.



Empfehlungen für die systematische Förderung junger Menschen am Übergang Schule – Beruf

18.11.2015

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. hat Empfehlungen für die systematische Förderung junger Menschen am Übergang Schule – Beruf herausgegeben. Es wird empfohlen, die systematische Zusammenarbeit der Arbeitsagenturen, Jobcenter und Träger der Jugendhilfe in möglichst allen Kommunen auf- bzw. auszubauen. Erfahrungen aus der Vielfalt bereits bestehender Kooperationen verdeutlichen, dass mit einem umfassend gespannten Netz jungen Menschen effektiv geholfen werden kann. Es werden u. a. Schnittstellen, Zuständigkeitswechsel, individuelle Förderplanung und gemeinsame Planung von Angeboten und Maßnahmen beleuchtet.

Abrufbar sind die Empfehlungen hier.



Beiträge zur Jugendsozialarbeit zum Thema „Mobilität – eine Herausforderung in ländlichen Räumen“

16.11.2015

Eine neue Ausgabe der Reihe „Beiträge der Jugendsozialarbeit“, herausgegeben vom Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit, wurde veröffentlicht. Unter dem Titel „Mobilität – eine Herausforderung in ländlichen Räumen“ diskutieren die Autoren/-innen die Frage beruflicher und sozialer Teilhabechancen von jungen Menschen, die in ländlichen Regionen aufwachsen. Es werden verschiedene Typen von Jugendlichen und ihre beruflichen Bleibestrategien aufgezeigt und neue Mobilitätskonzepte für die strukturschwachen Regionen erläutert. Darüber hinaus werden die virtuell-aufsuchende Arbeit in der Mobilen Jugendarbeit sowie Jugendwohnen als stabilisierender Faktor in der überregionalen Ausbildung dargestellt.

Zu der Publikation gelangen Sie hier.



Hinweis in eigener Sache: neuer Bereich „Schmökerkasten“ auf uebergangschuleberuf.de

05.11.2015

Auf der Internetseite www.uebergangschuleberuf.de finden Sie nun einen neuen Bereich: den „Schmökerkasten“. Dieser bietet grundlegende und weiterführende Informationen zu speziellen Themen, die Schnittstellen zum Übergang Schule – Beruf aufweisen. In übersichtlicher Form sind Verweise auf Initiativen, Gesetzesgrundlagen und Artikel zu den Bereichen Inklusion, Migration und Flucht, Mobilität sowie zu zentralen Berichten und Institutionen aufgelistet. Im Fokus des Schmökerkastens liegen Themen, die Hamburg beschäftigen, aber auch relevante bundesweite Programme, Initiativen und Gesetze wurden aufgegriffen.

Zum Schmökerkasten gelangen Sie über das Hauptmenü links oder direkt hier.


Studie zu den Erfahrungen von Ausbildern/-innen mit jungen Flüchtlingen in der dualen Ausbildung

02.11.2015

Die Studie „Das ist für uns schon ein Experiment“ hat das Projekt FLUCHTort Hamburg Plus in Kooperation mit dem Fachbereich Erziehungswissenschaft 2 der Universität Hamburg veröffentlicht. Im Rahmen verschiedener Interviews wurde erhoben, wie Betriebe, die Flüchtlinge und Asylsuchende in Hamburg ausbilden, deren Teilhabechancen beurteilen, welche Bedeutung ihrer Meinung nach dem Fluchthintergrund zukommt, welche Wissenslücken und Bildungsbedarfe im Verlauf der Ausbildung aufgrund ihrer Erfahrung sichtbar werden. Darüber hinaus wurde gefragt, welche Kooperations- und Begleitsysteme aus Sicht der Betriebe flankiert werden sollten. Das Schlusskapitel enthält Empfehlungen für unterstützende Angebote für jugendliche Flüchtlinge in der Ausbildung.

Abrufbar ist die Studie hier.



Studie „Berufsausbildung für Europas Jugend“ veröffentlicht

26.10.2015

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat zusammen mit der Hans-Böckler-Stiftung, der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Vodafone Stiftung Deutschland die Studie „Berufsausbildung für Europas Jugend – Voneinander lernen, miteinander gestalten“ veröffentlicht. Die Studie zeigt, wie die Berufsausbildung in Europa weiter gestärkt werden kann, um so für Europas Jugend den Einstieg in Arbeit zu verbessern. Ausgehend von sieben Länderanalysen für Deutschland, Italien, Polen, Portugal, Schweden, die Schweiz und das Vereinigte Königreich werden Potenziale und Erfolgsfaktoren der beruflichen Bildung in Europa identifiziert. Aus den Analysen lassen sich länderübergreifende Impulse für die Berufsausbildung aller Länder ableiten, die das gegenseitige Lernen in Europa stärken können.

Abrufbar ist die Studie hier.



App „Geh Deinen Weg!“ für straffällig gewordene und haftentlassene Jugendliche

23.10.2015

Die App „Geh Deinen Weg!“ wurde auf Initiative von agentur jobtransfer und in Zusammenarbeit mit der Jugendgerichtshilfe, der Jugendbewährungshilfe, der Justizvollzugsanstalt Hahnöfersand sowie der afg worknet GmbH entwickelt. Jugendliche und ihre Familien werden durch die App darüber informiert, was in verschiedenen Situationen eines strafrechtlichen Verfahrens zu beachten, zu tun bzw. zu unterlassen ist. Über die App werden Informationen und Tipps zugänglich gemacht, um persönliche, finanzielle und soziale Folgen so gering wie möglich zu halten und um unnötige Fehlschritte zu vermeiden.

Weitere Informationen finden Sie hier. Die App ist für Android ab Version 2.2 im Google Play Store verfügbar.



Dossier zur Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Beruf

22.10.2015

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) stellt auf qualiboxx.de, einem Portal für den Bereich Übergang Schule – Beruf, das Dossier „Flüchtlinge – Qualifizierung und Arbeitsmarktintegration“ zur Verfügung. Das Dossier enthält Dokumente und Artikel, die für die Arbeit von Fachkräften hilfreich sein können. Neben aktuellen Informationen über rechtliche Regelungen bietet es Konzepte und Analysen zu verschiedenen Themen sowie praktische Beispiele von Beratungs- und Qualifizierungsprojekten für Flüchtlinge. In einem Videointerview erläutert ein Rechtsanwalt, dass und wie Flüchtlinge nun unter erleichterten Bedingungen in Deutschland arbeiten dürfen.

Zu dem Dossier gelangen Sie hier.



App „Wörter für den Beruf“ erleichtert Spracherwerb

19.10.2015

Die AG Deutsch als Fremdsprache der Philipps-Universität Marburg bietet seit Kurzem die Smartphone- und Tablet-App „Wörter für den Beruf“ an, die den berufsbezogenen Spracherwerb von Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, unterstützt. Die App wurde im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „Alphamar 2 – berufsbezogene Alphabetisierung in der Zweitsprache Deutsch“ entwickelt. Nutzer/-innen können Wörter für verschiedene Berufe in den Bereichen Bau, Lager, Küche und Reinigung lernen. Darüber hinaus sind in der App Inhalte zu Gesundheit (Sicherheit und Unfall sowie Arbeitskleidung) sowie Maße und Gewichte vertreten.

Weitere Informationen finden Sie hier.



Shell Jugendstudie 2015 veröffentlicht

16.10.2015

Die 17. Shell Jugendstudie wurde veröffentlicht. Die Studie stützt sich auf eine repräsentativ zusammengesetzte Stichprobe von 2.558 Jugendlichen im Alter von 12 bis 25 Jahren, die zu ihrer Lebenssituation, ihren Einstellungen und Orientierungen befragt wurden. Es blicken 61 Prozent der befragten Jugendlichen optimistisch in die persönliche Zukunft. Ein gutes Viertel der Jugendlichen erwartet jedoch nicht, dass sie ihre Berufswünsche verwirklichen zu können. Im Vergleich zu den vorangegangenen Studien stellen die Autoren bei den Jugendlichen Anzeichen für einen Sinneswandel fest: Jugendliche sehen nicht mehr wie in den Vorjahren vor allem auf das eigene Leben und das private Umfeld, sondern zeigen wieder wachsendes politisches Interesse und Bereitschaft zum politischen Engagement.

Weitere Informationen finden Sie hier. Unter der ISBN 978-3-596-03401-7 ist die Studie im Buchhandel bestellbar.



Caritas-Studie über Jugendliche ohne Schulabschluss

12.10.2015

Der Deutsche Caritasverband hat die Studie „Schüler ohne Abschluss“ veröffentlicht. Jeder 18. Jugendliche verlässt in Deutschland die Schule ohne Abschluss. Die Caritas deckt die Gründe für die hohe Quote auf. Drei Faktoren spielen eine wichtige Rolle: Dort, wo es viele Sonder- und Förderschüler/-innen gibt, ist auch die Zahl der Schulabgänger/-innen ohne Hauptschulabschluss hoch. Signifikanten Einfluss haben außerdem die regionale Arbeitslosenquote und das jeweilige Bundesland. Die Studie beschreibt auch Maßnahmen, wie Städte und Kreise für mehr Chancengleichheit in Sachen Bildung sorgen können.

Weitere Informationen und Ergebnisse finden Sie hier.


Allianz für Aus- und Weiterbildung plant Maßnahmen zur Integration von Flüchtlingen

08.10.2015

Die Allianz für Aus- und Weiterbildung hat eine Erklärung zu den geplanten Maßnahmen zur Integration von Flüchtlingen veröffentlicht. Neben dem Finanzpaket, das vor kurzem zwischen der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten verabredet wurde und mit dem der Bund die Länder und Kommunen unterstützen wird, wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung in den nächsten Jahren rund 130 Millionen Euro zusätzlich investieren. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen zum Erwerb der deutschen Sprache, zur Ermittlung von Kompetenzen und Potenzialen sowie zur Integration in Ausbildung und Beruf.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.



BIBB-Heft „Wege zur Inklusion in der beruflichen Bildung“

06.10.2015

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat ein weiteres Heft der Reihe „Wissenschaftliche Diskussionspapiere“ zum Thema „Wege zur Inklusion in der beruflichen Bildung“ veröffentlicht. Das Heft gibt Antwort auf fünf aktuelle Fragen zur Inklusion: Wie ist eine inklusive Aus- und Weiterbildung zu gestalten? Wie ist das Personal demzufolge zu qualifizieren? Welche Unterstützungsinstrumente und –strukturen gibt es bereits, welche weiteren sind erforderlich? Darüber hinaus wird ein Blick in andere Länder geworfen, um zu sehen, was Deutschland von anderen Ländern lernen kann.

Abrufbar ist das Heft hier.



Neues Pilotprojekt „RESPEKT“ des BMAS gestartet

01.10.2015

Das Pilotprojekt RESPEKT des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) ist gestartet. Das Programm ermöglicht gezielt zusätzliche Hilfen, die junge Menschen in einer schwierigen Lebenslage unterstützt und sie (zurück) auf den Weg in Bildungsprozesse, Maßnahmen der Arbeitsförderung, Ausbildung oder Arbeit holt. Befunde aus der Praxis zeigen immer wieder, dass junge Menschen zeitweise nicht mit Angeboten der Sozialleistungssysteme erreicht werden können. Für diese jungen Menschen soll das Modellprojekt mit ganzheitlichen Hilfsangeboten eingerichtet werden. Die Förderrichtlinie liegt nun vor. Bei Erfolg wird die Verstetigung angestrebt.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des BMAS.


Hamburger Ausbildungsreport 2015 erschienen

29.09.2015

Die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) hat den Hamburger Ausbildungsreport 2015 vorgelegt. Die Ausbildungssituation in Hamburg war im vergangenen Jahr auf hohem Niveau stabil. Während im Bundesschnitt die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2014 um 1,4 Prozent gesunken ist, sank die Zahl in Hamburg um 0,9 Prozent. Über ein Viertel aller Neuverträge in Hamburg entfallen allein auf nur fünf kaufmännische Berufe. Fest etabliert als Beratungs- und Vermittlungsinstanz hat sich die landesweit tätige Jugendberufsagentur (JBA) mit ihren sieben regionalen Dienststellen.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung. Abrufbar ist der Ausbildungsreport hier.



Modellprojekt „Junge Flüchtlinge im Jugendmigrationsdienst“ gestartet

28.09.2015

Das Modellprojekt „Junge Flüchtlinge im Jugendmigrationsdienst“, gefördert vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), ist gestartet. In bundesweit 24 Einrichtungen erhalten junge Flüchtlinge ab sofort spezielle Hilfsangebote mit dem Ziel, sie schneller in die Gesellschaft zu integrieren. Die Jugendmigrationsdienste öffnen sich damit einer neuen Zielgruppe. Bislang sind sie nur für junge Migranten/-innen mit Bleibeperspektive zuständig gewesen. In dem neuen Modellprojekt ist jedes Bundesland mit mindestens einem Standort vertreten. Um ein tragfähiges Netzwerk anbieten zu können, wird das Projekt eng mit dem Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden“ und dem Modellvorhaben „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ verzahnt.

Weitere Informationen finden Sie hier.



BIBB-Heft „Berufliche Orientierung junger Menschen mit Migrationshintergrund und ihre Erfolgschancen beim Übergang in betriebliche Berufsausbildung“

24.09.2015

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat ein weiteres Heft der Reihe Wissenschaftliche Diskussionspapiere zum Thema „Berufliche Orientierung junger Menschen mit Migrationshintergrund und ihre Erfolgschancen beim Übergang in betriebliche Berufsausbildung“ veröffentlicht. Das Heft bietet einen Überblick über Ergebnisse quantitativer Forschung der letzten zehn Jahre in Deutschland sowie vergleichende Analysen auf Basis der BIB-Übergangsstudien und der BA/BIBB-Bewerberanfragen. Es wird deutlich, dass die Erfolgsaussichten bei der Suche nach einer betrieblichen Ausbildungsstelle für Migranten/-innen mit erstem und mittlerem allgemeinbildenden Schulabschluss deutlich schlechter sind als für vergleichbare Jugendliche ohne Migrationshintergrund.

Abrufbar ist das BIBB-Heft hier.



INSM-Bildungsmonitor 2015 veröffentlicht

17.09.2015

Der Bildungsmonitor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ist erschienen. Die Vergleichsstudie bewertet anhand von über 90 Indikatoren, inwieweit die Bundesländer Bildungsarmut reduzieren, zur Fachkräftesicherung beitragen und Wachstum fördern. Im Vergleich zum Vorjahr erreichen die Bundesländer nur noch geringe Verbesserungen in der Leistungsfähigkeit ihrer Bildungssysteme. Während bei den Kindertagesstätten Fortschritte festgestellt werden, zeigen sich Rückschritte bei der Integration. Die leistungsfähigsten Bildungssysteme aller Bundesländer haben Sachsen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg. Hamburg zeigt deutliche Verbesserungen.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung und auf der Internetseite. Der vollständige Bericht ist hier abrufbar. 



Lehrstellenatlas Hamburger Osten erschienen

14.09.2015

Die dreizehnte Ausgabe des Lehrstellenatlas Hamburger Osten ist erschienen und bietet einen Überblick über mehr als 1.000 Ausbildungsplätze in 200 Berufen bei über 260 Unternehmen in den Stadtteilen Billstedt, Hamm, Horn und Rothenburgsort. Außerdem sind Berufsporträts und Interviews mit Auszubildenden sowie zahlreiche Adressen von Beratungseinrichtungen enthalten. Der Lehrstellenatlas unterstützt Jugendliche so bei der Suche nach dem passenden Praktikums- oder Ausbildungsplatz. Der Service-Teil mit Kontaktadressen für Personalverantwortliche sowie aktuellen Themen der Bildungspolitik machen den Lehrstellenatlas auch für Ausbildungsbetriebe interessant. Zusätzlich zu der Broschüre gibt es ein Online-Portal, das alle Informationen des gedruckten Lehrstellenatlas enthält.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Festschrift „150 Jahre staatliche berufsbildende Schulen in Hamburg“

10.09.2015

Das Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB) hat anlässlich des 150-jährigen Bestehens des staatlichen Berufsschulwesens in Hamburg eine Festschrift herausgegeben. Sie vermittelt in unterschiedlichen Perspektiven und in vielen Gastbeiträgen einen Einblick in die Geschichte, die gegenwärtige Situation und zukünftige Entwicklungen in den verschiedenen berufsschulischen Gestaltungsfeldern. Dabei wird auch auf die Jugendberufsagentur sowie Themen wie die Gestaltung von Übergängen und Inklusion eingegangen.

Weitere Informationen finden Sie hier. Die Festschrift ist kostenpflichtig bestellbar und steht darüber hinaus zum Download bereit.



Ausbildungsreport 2015 der DGB-Jugend veröffentlicht

03.09.2015

Die DGB-Jugend hat ihren Ausbildungsreport 2015 vorgestellt. Der Bericht zeigt, dass die meisten Auszubildenden (71,5 Prozent) mit ihrer Ausbildung zufrieden sind. Große Mängel werden im Hotel- und Gaststättengewerbe, im Einzelhandel, Lebensmittelhandwerk und bei Zahnmedizinischen Fachangestellten deutlich. Fast 40 Prozent der Auszubildenden leisten regelmäßig Überstunden. Im Schwerpunkt widmet sich der Ausbildungsreport Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Knapp ein Viertel von ihnen wurde aufgrund der Herkunft in der Ausbildung schon einmal benachteiligt. In den Ausbildungsberufen mit den besten Bewertungen sind sie deutlich unterrepräsentiert.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung. Abrufbar ist der Ausbildungsreport hier.



Online-Ausgabe von DENK-doch-MAL zum Thema Produktionsschulen

02.09.2015

Eine neue Ausgabe des Online-Magazins DENK-doch-MAL wurde veröffentlicht und widmet sich im Schwerpunkt dem Thema „Produktionsschule. Das Prinzip Produktion in der Schule“. Das Konzept der Ausgabe wurde von Martin Mertens, Vorsitzender des Bundesverbands Produktionsschulen entwickelt. Aktuelle Fragestellungen zur Produktionsschule werden aufgegriffen und mögliche Antworten gegeben. Neben der Diskussion um ein Qualitätssiegel wird beispielsweise der Alltag in Produktionsschulen thematisiert.

Das Magazin ist hier kostenlos abrufbar.



BIBB-Publikation „Berufswünsche benachteiligter Jugendlicher“ veröffentlicht

27.08.2015

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die Publikation „Berufswünsche benachteiligter Jugendlicher. Die Konkretisierung der Berufsorientierung gegen Ende der Vollzeitschulpflicht“ in der Reihe „Berichte zur beruflichen Bildung“ veröffentlicht. In der empirischen Studie sind mit Daten des nationalen Bildungspanels die Berufswünsche von Jugendlichen, die die Schule voraussichtlich mit Hauptschulabschluss oder ohne Schulabschluss verlassen werden, analysiert worden. Die Publikation liefert Erkenntnisse über Verlaufsmuster von Berufsfindungsprozessen, zeigt neue Befunde über die Berufswünsche benachteiligter Jugendlicher auf und weist auf weiteren Forschungsbedarf hin.

Weitere Informationen finden Sie hier. Die Publikation ist kostenpflichtig bestellbar.



Tagungsbericht „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Kinder- und Jugendhilfe”

21.08.2015

Die Fachtagung „Angekommen in Deutschland. Und nun? Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Kinder- und Jugendhilfe“, veranstaltet von der Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag, fand am 23. und 24. April 2015 in Berlin statt. Über eine Vielzahl fachpolitischer Fragen diskutierten 220 Fachkräfte aus allen Bundeländern. Im Mittelpunkt der Tagung stand die Vorstellung von Praxisbeispielen sowie Ideen zur Entwicklung kommunaler Strategien zur Integration junger Einwanderer zu sammeln und einen bundesweiten Erfahrungstransfer zu initiieren.

Der Tagungsbericht ist hier abrufbar.



Ausschreibung von Fördermitteln für Projekte zur Integration von Zuwandern/-innen

14.08.2015

Das Bundesministerium für Migration und Flüchtlinge (BAMF) plant für die Förderperiode 2016 wieder aus Haushaltsmitteln des Bundesministeriums des Innern (BMI) und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Projekte zu fördern, die Eingewanderte integrieren. Zielgruppe sind Eingewanderte mit dauerhafter Bleibeperspektive ab 12 Jahren ohne weitere Altersbeschränkung (altersunabhängige Projekte) bzw. jugendliche Eingewanderte im Alter von 12 bis 27 Jahren (Jugendprojekte). Die Projekte können bis zu einer Dauer von drei Jahren und mit einer Fördersumme von maximal 50.000 Euro jährlich gefördert werden. Antragsteller/-innen werden aufgefordert, ihren Antrag bis einschließlich 30. Oktober 2015 an das BAMF zu richten.

Weitere Informationen finden Sie hier.



XENOS-Abschlussbericht veröffentlicht

11.08.2015

Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) hat den Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung der zweiten Förderphase des Bundesprogrammes „XENOS – Integration und Vielfalt“ veröffentlicht. Ziel des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales initiierten Programms war es, durch den Abbau arbeitsmarktbezogener Diskriminierung benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit und ohne Migrationshintergrund den Zugang zu Ausbildung und Beschäftigung zu erleichtern. Insgesamt wurden durch die bundesweit geförderten Projekte ca. 160.000 Personen und ca. 3.500 Organisationen mit Maßnahmen erreicht. Neben der direkten Unterstützung der jungen Menschen konnten betriebliche und administrative Routinen in der Personalpolitik dauerhaft verändert werden.

Der Abschlussbericht ist hier abrufbar.



Stellungnahme „Inklusion als Impuls: Hinweise und Anmerkungen aus der Sicht der Kinder- und Jugendhilfe“

05.08.2015

Die Stellungnahme „Inklusion als Impuls: Hinweise und Anmerkungen aus der Sicht der Kinder- und Jugendhilfe” hat die Ständige Fachkonferenz 1 des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF) veröffentlicht. Die Autoren unternehmen den Versuch, Inklusion aus der Perspektive und dem Selbstverständnis der Kinder- und Jugendhilfe zu beschreiben. Notwendige strukturelle Veränderungsbedarfe werden aufgezeigt. Ein eigenes Kapitel ist dem Bereich „Berufliche Ausbildung“ gewidmet.

Abrufbar ist die Stellungsnahme hier.



Broschüre „Die Produktionsschulen in Mecklenburg-Vorpommern“ veröffentlicht

04.08.2015

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Produktionsschulen in Mecklenburg-Vorpommern haben Dr. Cortina Gentner und Vert.-Prof. Dr. Jörg Meier eine Broschüre veröffentlicht, die über Grundlagen, Merkmale und Besonderheiten von Produktionsschulen informiert. Darüber hinaus gibt ein Beitrag des Ministeriums für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes Mecklenburg-Vorpommern anhand aktueller statistischer Befunde Einblicke in die Bedingungen und die Situation der Produktionsschulen. Die Broschüre bietet einen aktuellen Gesamtüberblick über die fünf Produktionsschulen an acht Produktionsschulstandorten.

Die Broschüre steht hier als Download bereit.



Leichterer Zugang für junge Flüchtlinge zu Praktika

03.08.2015

Das Bundeskabinett hat die Dritte Verordnung zur Änderung der Beschäftigungsverordnung (BeschV) verabschiedet, die nach Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt Anfang August 2015 in Kraft treten soll. Jungen Asylsuchenden und Geduldeten mit guten Bleibeperspektiven soll u. a. der Zugang zu berufsorientierenden und ausbildungsbegleitenden Praktika erleichtert werden. Daneben gilt die Regelung auch für Einstiegsqualifizierungen oder Maßnahmen der Berufsausbildungsvorbereitung. Mindestlohnfreie Praktika sind vom Zustimmungserfordernis der Bundesagentur für Arbeit ausgenommen.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.