- Das Übergangssystem
- Übergangsmanagement
- Berufsorientierung
- Berufsvorbereitung
- Geförderte Ausbildung
- Duale Ausbildung
- Schulische Ausbildung
- Weitere Ausbildungswege
- Hochschulbildung
- Modularisierung in Hamburg und Europa
Aktuelles
HIBB-Jahresbericht 2009 veröffentlicht
24.08.2010
Das Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB) hat erstmals seit der Gründung einen Jahresbesicht als Landesbetrieb veröffentlicht. In der Broschüre wird eine Bilanz zur Reform der beruflichen Bildung,
Schul- und Unterrichtsentwicklung, Organisationsentwicklung und Einführung des kaufmännischen Rechnungswesens gezogen. Den Jahresbericht können Sie hier herunterladen.
Förderinstrument „Potenzialanalyse“ des BMBF
10.08.2010
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat das neue Förderinstrument der Potenzialanalyse eingeführt. Dieses frühe Instrument der Kompetenzfeststellung wird ab der 7. Klasse eingesetzt. Der Schwerpunkt liegt auf der Erkennung von Schlüsselkompetenzen, Interessen und Neigungen: Anhand von handlungsorientierten Aufträgen, die es zu erarbeiten gilt, werden die personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen der Schüler festgestellt. Die Berufswahl wird erst in der späteren Berufsorientierung aufgegriffen.
Das Förderinstrument ist Teil des Berufsorientierungsprogramms (BOP) des BMBF. Der zugrundeliegende Gedanke des Programms ist die Zusammenführung einzelner Instrumente der Förderung zu aufeinander aufbauenden „Bildungsketten“.
Weitere Informationen zur Potenzialanalyse finden Sie unter den folgenden Links:
Handreichung zur Durchführung von Potenzialanalysen im BOP des BMBF
Qualitätsstandards zur Durchführung von Potenzialanalysen in Programmen zur Berufsorientierung des BMBF.
Expertenkreis "Inklusive Bildung" gegründet
27.07.2010
Die Deutsche UNESCO-Kommission hat den Expertenkreis "Inklusive Bildung" gegründet. Ziel ist die bundesweite Umsetzung inklusiver Bildung mit Hilfe gemeinsamer Initiativen. Der Expertenkreis, der sich aus Vertretern aus Ministerien, der Kultusministerkonferenz, der Wissenschaft, Schule und Behindertenbeauftragten zusammensetzt, wird Kompetenzen und Erfahrungen, die in der Wissenschaft, Praxis und Politik bereits bestehen, stärker miteinander vernetzen.
Nach der seit 2009 in Deutschland verbindlichen UN-Behindertenrechtskonvention haben alle behinderten Kinder das Recht auf gemeinsamen Unterricht in einer allgemeinen Schule. Durch Inklusion soll allen Kindern eine qualitativ hochwertige Bildung ermöglicht werden, unabhängig von Lernbedürfnissen, Geschlecht oder Herkunft.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Initiative "Bildungsketten" des BMBF
23.07.2010
Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Fachkräftemangels hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) angesichts der zunehmenden Zahl der Schulabgänger ohne Schulabschluss und der nicht ausbildungsreifen Jugendlichen die Initiative „Bildungsketten“ ins Leben gerufen. Hier werden neue und bestehende Förderinstrumente zusammengeführt und das Übergangssystem strukturell weiterentwickelt.
Dazu gehören u. a. die Potenzialanalyse von Schülern ab der 7. Klasse und Berufsorientierungsmaßnahmen ab der 8. Klasse. Bis zu 30.000 bildungsgefährdete Schülerinnen und Schüler sollen mit Hilfe der bundesweiten Initiative betreut werden.
Nähere Informationen zur Initiative Bildungsketten finden Sie hier.
Neue Wege in die duale Ausbildung – Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung
22.07.2010
Zur Sicherung der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit und des Fachkräftebedarfs von kleinen und mittelständischen Betrieben wird es zunehmend wichtiger, die vielfältigen individuellen Voraussetzungen von Jugendlichen zu berücksichtigen. Hier spielen u. a. Alter, Vorbildung, Ausbildungsreife und Migrationshintergrund eine Rolle.
Im neuen Projekt „Neue Wege in die duale Ausbildung – Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung“ fördert das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Modellversuche zu diesem Thema. Insbesondere innovative Ansätze von Unternehmen und anderen Akteuren sowie individuelle Förderung und soziale Orientierung stehen im Fokus des Förderschwerpunkts.
Modellversuchsskizzen können bis zum 3. August eingereicht werden. Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link.
„Das Qualitätskriterium muss die gesicherte Anschlussperspektive sein“
20.07.2010
Unter diesem Titel hat die G.I.B. - Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH in ihrem aktuellen Heft G.I.B.INFO 2_10 ein Interview mit Rainer Schulz, dem Geschäftsführer des HIBB Hamburg, veröffentlicht. Darin gibt Herr Schulz Auskunft über Eckpunkte, Ziele und Stand der Umsetzung des neuen Rahmenkonzeptes zum Übergang Schule-Beruf.
Das komplette Interview finden Sie hier.
BSB veröffentlicht Ausbildungsreport Hamburg 2010
12.07.2010
Die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) hat den Ausbildungsreport Hamburg 2010 veröffentlicht. Der Report evaluiert die Situation auf dem Ausbildungsmarkt, berichtet über den Stand der Reform des Übergangssystems Schule–Beruf und liefert eine Bilanz der neuen Produktionsschulen. Weitere Themen sind mangelnde Ausbildungsreife, das Berufswahlverhalten sowie der Europäische und Deutsche Qualifikationsrahmen.
Der Ausbildungsreport ist auf der Webseite der Behörde für Schule und Berufsbildung abrufbar.
"Berufliche Bildung Hamburg" des HIBB erschienen
09.07.2010
Die aktuelle Ausgabe 2/2010 der HIBB-Zeitschrift "Berufliche Bildung Hamburg" wurde veröffentlicht. Der Schwerpunkt dieses Heftes liegt auf der Berufsorientierung.
Auf der Seite des HIBB können Sie das Heft herunterladen: zum Download.
Handbuch "Partnerschaft Schulen-Unternehmen" veröffentlicht
07.07.2010
Zahlreiche Unternehmen in Hamburg sind bereits mit Schulen vernetzt, wobei beide Seiten von einer solchen Partnerschaft profitieren. Dennoch fehlen nach wie vor vielen Institutionen die passenden Partner. Ziel ist die Partnerschaft als Bestandteil des schulischen Lernens, um z. B. benachteiligten Jugendlichen ein Netzwerk anbieten zu können, das sie aus ihrem privaten Umfeld nicht mitbringen. Auf diese Weise können sie Kontakte zu Ausbildungsverantwortlichen knüpfen und durch Praktika ihre Berufsvorstellungen im Alltag testen.
Das Handbuch „Partnerschaft Schulen-Unternehmen“ stellt bewährte Instrumente und Verfahren zur Durchführung von Partnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen vor. Darüber hinaus enthält es Praxisbeispiele, Anregungen und Hinweise zur praktischen Umsetzung langfristiger Partnerschaften.
Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt der Behörde für Schule und Berufsbildung, der BQM, der LAG SchuleWirtschaft, des Zentrums Schule & Wirtschaft, der Handwerkskammer Hamburg und der Senatskanzlei.
Das Handbuch steht unter diesem Link zum Download zur Verfügung.
Positionspapier des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit zum Berufsbildungsbericht
06.07.2010
Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit hat in einem aktuell veröffentlichten Positionspapier Bilanz zum Berufsbildungsbericht gezogen. Die Optimierung des Übergangs zwischen Schule und Beruf muss laut Walter Würfel, Sprecher des Kooperationsverbundes, oberste Priorität haben – und stützt damit die bereits im Bildungsbericht gestellte Forderung.
Kritik übt der Kooperationsverbund an der mangelnden Beachtung leistungsschwächerer Jugendlicher und solcher mit Migrationshintergrund. Strukturelle Probleme des Bildungssystems bleiben weiterhin ungelöst und eine transparente Ausbildungsstatistik fehlt, die Aussagen über die Ausbildungsnachfrage liefert.
Das Positionspapier können Sie hier herunterladen.
Deutscher Bildungsbericht 2010 veröffentlicht
22.06.2010
Der aktuelle Bildungsbericht wurde im Auftrag der Kultusministerkonferenz und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erstellt. Anhand von bestehenden und neuen Indikatoren wird eine Bestandsaufnahme des Bildungswesens präsentiert, wobei die Zukunftsperspektiven unter Berücksichtigung des demographischen Wandels mit einbezogen wurden.
Der Bildungsbericht ist unter folgendem Link abrufbar: Bildungsbericht.
Studie der BAG ÖRT: Instrumente der Benachteiligtenförderung
14.06.2010
Jährlich verlassen rund 10% der Schüler die allgemeinbildenden Schulen ohne Schulabschluss und 15% der unter 27jährigen können keinen anerkannten Berufsabschluss vorweisen. Die Zielgruppe wird auch über das bereits eingesetzte Instrument der Arbeitsförderung nicht mehr erreicht, um sie nachhaltig zu integrieren und vor dauerhafter sozialer Ausgrenzung zu bewahren.
Vor diesem Hintergrund hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Örtlich Regionaler Träger (BAG ÖRT) in Zusammenarbeit mit der Stiftungsuniversität Hildesheim eine Studie erstellt. Schwerpunktmäßig erörtert werden die Voraussetzungen für die Instrumente der Benachteiligtenförderung sowie Bedingungen und Kriterien für eine erfolgreiche Integration in Arbeit und Gesellschaft anhand erfolgreicher Projekte.
Die Studie finden Sie hier: BAG ÖRT Studie.
Tag der Produktionsschulen im Stadtpark
03.06.2010
Am 6. Mai stellten sich die Produktionsschulen Altona, Barmbek, Steilshoop, Billstedt-Horn und Bergedorf im Hamburger Stadtpark vor. Das Café am Planschbecken bot die ideale Bühne für die unterschiedlichen Produkte, welche die Schüler herstellen. So konnte die Produktionsschule Barmbek ihre Stand-Up-Paddler auf dem Planschbecken vorführen und die Schüler aus Steilshoop hatten ein Modell ihrer Skaterampen mitgebracht. Auch die alteingesessene Produktionsschule Altona stellte mit einem Holz-Spielhaus für Kinder ein aktuelles Projekt vor. Auszubildende der Alraune gGmbH, die im Café am Stadtpark ihre Ausbildung absolvieren, kümmerten sich um das leibliche Wohl der Besucher.

Darüber hinaus haben auch die drei neuen Produktionsschulen auf sich aufmerksam gemacht, die im Herbst ihren Betrieb aufnehmen werden. Bei movego in Eimsbüttel werden ab dem 01. September historische Eisenbahnwaggons restauriert. Die Schüler aus Wilhelmsburg hatten sich etwas Besonderes einfallen lassen: hier konnten Besucher nicht nur zuschauen, sondern aktiv mitmachen, z. B. durch Schleifen, Ölen und Stempeln eines eigenen Frühstücksbrettchens.

Bildungssenatorin Christa Goetsch eröffnete diesen ersten „Tag der Produktionsschulen“ unter dem Motto „Acht auf einen Streich“. Im nächsten Jahr werden weitere drei Produktionsschulen hinzukommen. Mit dann insgesamt 11 Produktionsschulen wird die Zahl der Plätze in ganz Hamburg auf 550 erhöht.
Zur Pressemitteilung der Behörde für Schule und Berufsbildung gelangen Sie hier.
Berufsbildungsbericht 2010
28.04.2010
Das BMBF hat den Berufsbildungsbericht 2010 veröffentlicht. Neben einer Ausbildungsbilanz des Jahres 2009 werden Informationen zum Ausbildungsmarkt, zu Struktur und Entwicklung der Berufsausbildung, zum Übergangssystem sowie zu Entwicklungen in der Weiterbildung und Berufsbildungsforschung erörtert. Weitere Themen: Ausbau des Förderprogramms zur Berufsorientierung und die Europäische und Internationale Zusammenarbeit in der Berufsbildungspolitik.
Sie können den Berufsbildungsbericht hier abrufen: Berufsbildungsbericht 2010.





