Home > Übergangsmanagement > Programme

Programme

Grundlagen

Das Übergangssystem Schule-Beruf ist geprägt durch eine Vielzahl von Programmen, Initiativen, Instrumenten und Maßnahmen. Obwohl die Vielfalt der Förderangebote auf Grund der Heterogenität der Zielgruppe  und der daraus resultierenden Bedarfe in der Regel gewünscht ist, wird die fehlende Transparenz und Abstimmung dieser Angebote vielfach kritisiert. Es ist eine Förderlandschaft entstanden, die für die Akteure kaum noch zu überblicken ist.

Es gibt Programme bzw. Initiativen der Europäischen Union (EU), des Bundes sowie der Länder und Kommunen, an deren Umsetzung die Akteure der unterschiedlichsten Institutionen, wie z. B. Schulen, Agentur für Arbeit oder Unternehmen, beteiligt sein können. Je nach gesetzlicher Grundlage haben die Programme unterschiedliche Laufzeiten, Inhalte und Zielgruppenzuschnitte. Damit einher gehen zusätzlich unterschiedliche förderpolitische Zuständigkeiten.

Die Fachstelle überaus (Übergänge in Ausbildung und Beruf) des BIBB hat die wichtigsten Förderprogramme der EU und des Bundes hier aufgelistet. 

Im Folgenden stellen wir Ihnen einige Bundes- bzw. Regelprogramme des strategischen und des operativen Übergangsmanagements vor. 

Programme des strategischen Übergangsmanagements

Neben den vielfältigen Instrumenten zur individuellen Förderung von Jugendlichen mit Benachteiligungen wurden auf Bundes- und Landesebene etliche Programme initiiert, deren Aktivitäten sich überwiegend auf die strategische Ebene beziehen. Im Fokus steht dabei die Verbesserung der Kooperation der regionalen Akteure am Übergang Schule - Beruf.

Bundesprogramme, mit denen strategische Ziele verfolgt wurden bzw. noch werden, sind z. B. folgende:

Soziale Stadt-Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ) des BMUB, 
• Perspektive Berufsabschluss des BMBF, 
Lernen vor Ort des BMBF, 
Übergänge mit System der Bertelsmann-Stiftung, 
Projekt Arbeitsbündnis Jugend und Beruf der BA. 

Programme des operativen Übergangsmanagements

Die schulische Bildung ist durch die Schulgesetze der Länder geregelt. Grundlage für die gezielte Förderung von leistungsschwächeren Schülern und Schülerinnen bildet die im März 2010 von der Kultusministerkonferenz verabschiedete Förderstrategie für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler.

Die soziale und berufliche Förderung von Jugendlichen mit Benachteiligungen wird durch die Sozialgesetzbücher (SGB VIII, III und II)  geregelt.

  • Die Jugendämter haben im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe nach § 13 Abs. 1 SGB VIII die Aufgabe, "jungen Menschen, die zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind, sozialpädagogische Hilfen anzubieten, die ihre schulische und berufliche Ausbildung, Eingliederung in die Arbeitswelt und ihre soziale Integration fördern."

Für die Integration in Ausbildung und Arbeit sind die Agenturen für Arbeit sowie die Träger der Grundsicherung (ARGE oder Optionskommune) zuständig.

  • Nach §1 Abs. 1 des Arbeitsförderungsrechts (SGB III) sollen u.a. "die Leistungen der Arbeitsförderung dazu beitragen, dass ein hoher Beschäftigungsstand erreicht und die Beschäftigungsstruktur ständig verbessert wird." Weitere wesentliche Regelungen sind zu finden in § 33 (Berufsorientierung) und in §§ 51 ff (berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen).
  • Das Gesetz zur Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II) sieht in § 3 Abs. 2 vor, dass „erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, unverzüglich ... in eine Ausbildung oder Arbeit zu vermitteln" sind.

Für die Durchführung der o.g. Regelprogramme werden häufig zusätzlich Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) eingesetzt. Darüber hinaus führen verschiedene Bundesministerien Sonder- und Modellprogramme sowie Initiativen mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten durch. Dazu gehören z. B.:


Die Programme des operativen Übergangsmanagements, die in Hamburg in einem bestimmten Bildungs- bzw. Qualifizierungsabschnitt ansetzen, werden in den jeweiligen Hauptmenüpunkten beschrieben.

Weiterführender Link