Kompetenzfeststellungsverfahren

Grundlagen

Beim Übergang von der Schule in Ausbildung oder Beruf spielt die Entwicklung und der Erwerb von Kompetenzen eine wesentliche Rolle.

„Unter Kompetenzen versteht man die Handlungsfähigkeit eines Menschen in einer Anforderungssituation. Genauer gesagt sind damit persönliche Voraussetzungen (Dispositionen) gemeint, die es ermöglichen, in einer Situation selbstorganisiert zu handeln. Dabei steht nicht nur das Wissen, sondern dessen Anwendung im Vordergrund. Neben Fähigkeiten und Fertigkeiten können Kompetenzen auch Emotionen, Einstellungen, Erfahrungen, Antriebe, Werte und Normen umfassen“ (Bundesinstitut für Berufsbildung BIBB).

Neben der Entwicklung und dem Erwerb von Kompetenzen ist auch deren gezielte Erfassung von zentraler Bedeutung.

Weiterführende Informationen

  • Handreichung: Zum starken Selbst im Übergang Schule – Beruf! Materialien und Umsetzungsbeispiele aus dem Forschungs- und Entwicklungsprojekt „SeiP“: Selbstinszenierungspraktiken als Zugang zu einer selbstbestimmten, multimodalen Kompetenzfeststellung für (aus-) bildungsbenachteiligte Jugendliche. Franziska Otto, Petra Frehe-Halliwell, H.-Hugo Kremer, Heike Kundisch, Paderborn 2025
  • Auf der Webseite des Berufsorientierungsprogramms (BOP) finden sich Informationen zur Potenzialanalyse inklusive der Qualitätsstandards des BMBF zur Durchführung der Potenzialanalyse.