- Das Übergangssystem
- Übergangsmanagement
- Berufsorientierung
- Ausbildungs- und Berufsvorbereitung
- Geförderte Ausbildung
- Duale Ausbildung
- Schulische Ausbildung
- Weitere Ausbildungswege
- Hochschulbildung
- Modularisierung in Hamburg und Europa
Übergangsmanagement in Hamburg
Grundlagen
Auch in Hamburg wurde über Jahrzehnte durch vielfältige Ansätze sowohl auf operativer als auch auf strategischer Ebene versucht, Jugendliche mit besonderem Förderbedarf in das Berufsleben zu integrieren.
Auf der strategischen Ebene tagten viele Arbeitsgruppen (z.B. die nach § 78 SGB VIII) und Ausschüsse, die sich jedoch auf Grund der starken Versäulung der verantwortlichen Institutionen (Schule, Jugendhilfe und Arbeitsverwaltung) eher auf die eigene Angebotsgestaltung fokussierten. Darüber hinaus existierten einige wenige „überinstitutionelle Gremien", in denen die Akteure der Benachteiligtenförderung über die jeweiligen Rechtskreise (SGB II, SGB III, SGB VIII) hinaus kooperierten.
Bereits 1998 wurde zwischen der damaligen Schulbehörde und dem Arbeitsamt Hamburg eine Vereinbarung über eine enge Kooperation in Bezug auf die Angebote im beruflichen Übergangssystem getroffen und die AG Zusammenarbeit (seit 2010 Planungsteam) gegründet. Trotzdem gelang es nicht, mehr Jugendliche mit schlechteren Startchancen schneller und nachhaltiger in das Berufsleben einzugliedern.
Daraufhin wurde die Hamburger Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung im Herbst 2000 auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beauftragt, mit der Pilotstudie "Entwicklung einer Konzeption für lokale/regionale Kooperationsnetze am Beispiel einer Großstadt" auf andere Großstädte übertragbare Handlungsempfehlungen zum Aufbau von Kooperationsnetzen in der Schul-, Jugend-, Berufsbildungs- und Arbeitsmarktpolitik zu entwickeln.
Die Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen der Studie sind auch nach über zehn Jahren noch aktuell und finden sich in vielen - auch den neuen - Konzepten wieder.
Auf der operativen Ebene wurden verschiedene Konzepte zur individuellen Begleitung der Jugendlichen entwickelt und in den jeweiligen Bildungsphasen (schulische Bildung, Berufsvorbereitung, außerbetriebliche Ausbildung) eingesetzt. Die Übergangsbegleitung an den Schnittstellen von einer Bildungsphase zur anderen war dagegen nur selten konzeptionell verankert.
In den folgenden Unterpunkten stellen wir Ihnen die Programme und aktuellen Handlungsansätze vor, die in Hamburg zur Umsetzung des Übergangsmanagements sowohl auf strategischer als auch auf operativer Ebene zum Tragen kommen.





