Praxisbroschüre: „Inklusion am Übergang Schule – Beruf“

17.12.2024

Welche Barrieren und Unterstützungen erfahren junge Menschen am Übergang Schule – Beruf? Wie können sie von relevanten Akteuren/-innen gefördert und Infrastrukturen inklusiv gestaltet werden? Diesen Fragen geht die Praxisbroschüre nach und stellt dazu Übergangsportraits vor, die Einblicke in die Entscheidungsfindung junger Menschen und in ihre Beziehungen zu anderen Personen gewähren. Dabei wird aufgezeigt, in welchen Konstellationen Barrieren am Übergang Schule-Beruf entstehen. Ausgehend davon werden Kernbotschaften zur Stärkung von Inklusion am Übergang formuliert.

Der im Universitätsverlag Hildesheim erschienene Leitfaden ist online frei verfügbar.

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Jugendberufsagenturen als Beitrag zu inklusiver Übergangsgestaltung zwischen Schule und Beruf

10.12.2024

Jugendberufsagenturen sollen inklusiv für alle jungen Menschen am Übergang zwischen Schule und Beruf rechtskreisübergreifend die zentrale lokale Ansprechpartnerin sein. Eine neue BIBB-Publikation beleuchtet, wie Jugendberufsagenturen junge Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf bedarfsorientiert unterstützen können – auch aus menschenrechtlicher Perspektive laut der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK). Die in der Veröffentlichung vorgestellten Ergebnisse bieten Jugendberufsagenturen Chancen zur weiteren fachlichen Fundierung, Organisationsentwicklung, multiprofessionellen Fallarbeit und zum Abbau von Barrieren.

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Neue „dreizehn“ erschienen

3.12.2024

In der neuen Ausgabe der Zeitschrift für Jugendsozialarbeit mit dem Titel „Stabile persönliche Entwicklung“ steht die psychische Gesundheit junger Menschen im Mittelpunkt.

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Deutsches Schulbarometer 2024

27.11.2024

Die Robert Bosch Stiftung hat im Rahmen des „Deutschen Schulbarometers: Befragung Schüler:innen“ eine Befragung von Kindern und Jugendlichen zwischen 8 und 17 Jahren beauftragt. Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage verdeutlichen den Zusammenhang zwischen schulischem Wohlbefinden und psychischer Gesundheit. Bei 21 Prozent der befragten gibt es laut Selbstauskunft Hinweise auf psychische Auffälligkeiten. Davon geben über die Hälfte auch ein geringeres schulisches Wohlbefinden an.

Das Deutsche Schulportal der Robert Bosch Stiftung hat die wichtigsten Ergebnisse der Befragung zusammengefasst.

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Artikel über Produktionsschulen – „Die Schule der letzten Chancen“

22.11.2024

Es gibt zahlreiche Angebote für Jugendliche am Übergang Schule-Beruf in Hamburg. Eines davon ist die Produktionsschule. Diese Einrichtungen arbeiten mit Jugendlichen, die von den schulischen Regelangeboten nicht erreicht werden, und unterstützen beim Übergang in eine Ausbildung oder Beschäftigung.

Der Artikel „Die Schule der letzten Chancen“ gewährt am Beispiel des Produktionsschulzentrums Hamburg einen Einblick in den Arbeitsalltag und in das Konzept der Produktionsschulen. Der Artikel wurde mit großzügiger Genehmigung des Autors Oskar Piegsa zur Verfügung gestellt.

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Hamburger Ausbildungsreport 2024 erschienen

19.11.2024

Der Ausbildungsreport des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung (HIBB) informiert über das Geschehen am Hamburger Ausbildungsmarkt sowie über die Entwicklungen am Übergang von der Schule in den Beruf des Vorjahres. Laut Ausbildungsreport erholt sich der der Hamburger Ausbildungsmarkt weiter, auch wenn noch nicht das Vor-Corona-Niveau erreicht ist. Positiv zu vermelden ist, dass die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2023 gegenüber dem Vorjahr um 6,1 Prozent gestiegen ist und damit die höchste Steigerungsrate der Bundesländer aufweist. Im Vergleich zu anderen Bundesländern hat Hamburg auch deutlich geringere Passungsprobleme bei der Besetzung der freien Stellen.

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Antrag der Koalitionsfraktionen zur Stärkung der beruflichen Ausbildung

28.10.2024

Im Antrag der Fraktionen SPD, Bündnis 90/die Grünen und FDP werden Forderungen an die Bundesregierung formuliert. Angesichts bestehender Herausforderungen für den Übergang Schule-Beruf ist dabei die Stärkung von Ausbildungsberufen zentral. Beispielsweise wird gefordert, die Wertschätzung der beruflichen Bildung zu steigern und die Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Bildung zu stärken. Außerdem sollen die Berufsorientierung an allen Schulformen sowie die Jugendberufsagenturen ausgebaut und bestehende Programme und Initiativen weiter gefördert werden.

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„Pragmatisch zwischen Verdrossenheit und gelebter Vielfalt“ 19. Shell-Jugendstudie veröffentlicht

16.10.2024

Die 19. Shell Jugendstudie zeigt, dass Jugendliche in Deutschland mit vielfältigen Herausforderungen und wachsenden Sorgen pragmatisch und optimistisch umgehen und insgesamt zuversichtlich und engagiert in die Zukunft blicken. Toleranz und zwischenmenschliche Beziehungen sind für die große Mehrheit sehr wichtig. Bei den Erwartungen an die Berufstätigkeit sind den Jugendlichen ein hohes Einkommen und Aufstiegschancen wichtiger geworden. Ein Teil der Jugendlichen (ca. 12%) fühlt sich abgehängt und benachteiligt und steht der Gesellschaft, dem Staat und pluralisierten Lebensstilen kritisch und verdrossen gegenüber. Das politische Interesse und Engagement sowie das Vertrauen in die Institutionen haben jedoch insgesamt zugenommen.

Die Shell Jugendstudie basiert auf einer Stichprobe von 2.509 Jugendlichen im Alter von 12 bis 25 Jahren, die im Zeitraum Januar bis Ende März 2024 durchgeführt wurde. Zudem wurden leitfadengestützte Gespräche mit 20 Jugendlichen durchgeführt.

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„Digitalisierung und Teilhabe in der Kinder- und Jugendhilfe“ – Protokoll des Online-Fachgesprächs

11.10.2024

Am 15.04.2024 fand das Fachgespräch zum Thema „Digitalisierung und Teilhabe: Chancen und Risiken in der Kinder- und Jugendhilfe“ statt. Das Gespräch wurde vom Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH (ism) im Rahmen des Projekts „JAdigital. Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe konzeptionell gestalten“ veranstaltet. Nun stehen das Protokoll des Online-Fachgesprächs sowie die Aufzeichnung des Vortrags zur Verfügung.

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Diskriminierung Jugendlicher mit Beeinträchtigung

07.10.2024

Eine Studie der Aktion Mensch zeigt: Jugendliche mit Beeinträchtigung sind in Deutschland überdurchschnittlich von Diskriminierung betroffen. Für den Inklusionsbarometer Jugendwurden über 1.400 junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren befragt. 85 % der Jugendlichen mit Beeinträchtigung haben bereits diskriminierende Erfahrungen gemacht, verglichen mit 61 % der Jugendlichen ohne Beeinträchtigung. Soziale Isolation und mangelnde Barrierefreiheit sind zentrale Hürden im Alltag. Die Ergebnisse zeigen, dass noch viel getan werden muss, um Chancengleichheit zu gewährleisten.

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